25 Februar 2012

Ab in den Garten!

Gestern war ich zum ersten Mal in diesem Jahr im Garten. Es war relativ warm, ca. 10 Grad, etwas windig und teilweise Nieselregen. Klingt nicht besonders toll, aber ok. Ich habe angefangen aufzuräumen und habe leider auch schon sehr viele kleine Nacktschnecken gesehen. Alle nur sehr klein, bis 1 cm, aber wie immer gefräßig. Man soll so früh wie möglich dagegen vorgehen. Sobald sie größer werden und Eier legen, haben wir keine Chance mehr. Die ersten Krokusse und Schneeglöckchen blühen schon. Stauden wie die Lupinen und Taglilien kommen auch schon raus. Die Maulswürfe haben  an manchen Stellen den Rasen leicht demoliert, das finde ich aber nicht weiter schlimm, bis zum Frühling wird nichts mehr zu sehen sein.
Ich habe auch den Komposthaufen umgeschichtet und versucht die Nachbarsbrombeeren, die zu meinem Garten reinwachsen, zu schneiden. Ein kleines Stück Beet habe ich auch schon sauber gemacht. Das war auf jeden Fall schon mal ein guter Anfang. Am Dienstag soll es wieder gutes Wetter geben, dann mache ich weiter.

30 Januar 2012

Winter

Vor wenigen Tagen dachte ich noch, der Winter wäre schon vorbei. Aber nix da! Der Winter ist nun doch noch gekommen. Es ist richtig kalt geworden und etwas Schnee gibt es auch.
Ich hoffe, die Kälte wird den Nacktschnecken das Leben schwer machen. Da es in den letzten Wochen ziemlich warm war, immer zwischen 5 und 10 Grad, haben sich die Nacktschnecken auf der Oberfläche aufgehalten. Dann kam plötzlich die Kälte. Ich hoffe, die meisten haben es nicht geschafft sich zu verkriechen. Sonst haben wir wieder eine Nacktschneckenplage bei uns im Garten. Es gab Jahre, da gab es so viele Schnecken, dass keine Lupinen es geschafft haben zu blühen. Sie wurden komplett abgefressen.
So ein Winter, in dem es mal warm, mal wieder frostig ist, ist gut gegen Schädlinge wie die Nacktschnecken. Bei mildem Wetter kommen sie raus auf die Oberfläche  und wenn sie durch plötzlichen Kälteeinbruch überascht werden, schaffen viele es nicht mehr sich zu verstecken. Und wenn es wieder mal wärmer wird, kommen sie wieder raus. Mit jedem weiteren Kälteeinbruch sind es dann schon ein paar Nacktschnecken weniger. Wenn man überlegt, dass eine Nacktschnecke im Jahr ein paar Hundert Eier legt, und wenn nur 5% es schaffen eine Schnecke zu werden, wie viele Lupinenstauden fressen sie weg? Ich will gar nicht daran denken, ich hoffe, dass wir zwischen den kalten Tagen noch etwas warmes Wetter haben. Nachtschnecken ade!


09 Januar 2012

Mein Garten auf der Fensterbank

Ich weiss nicht, ob ich es schon erzählt habe, ich habe ein paar Orchideen auf der Fensterbank. Seit wenigen Tagen, nach zweijaehriger Pause, blüht die Cabria.
Ich habe noch zwei Phalaenopsis, eine Vanda und noch eine, deren Name ich nicht kenne. Habe ich auf Madeira gekauft.
Sie alle bekommen nur Regenwasser zum Gießen, und wirklich nur, wenn es anders nicht geht, abgekochtes Wasser. Sie werden auch nicht richtig gegossen sondern ins Wasser getaucht bis sie sich voll aufsaugen und dann abgetropft. Ansonsten nichts, nur im Sommer ein Tropfen Orchideendünger. Dafür blühen sie wunderschön! So ein Farbkleks macht schon Freude, besonders mitten im Winter.



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24 Dezember 2011

Fröhliche Weihnachten!

Liebe Besucher und Hobbygärtner, liebe Freunde,
ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest und ein paar schöne Stunden im Kreise der Familie und der Freunde.

Für das neue Jahr 2012 wünsche ich alles Gute, Gesundheit und viel Spaß im Garten!

Gosia
Die Kleingärtnerin

11 Oktober 2011

Herbstastern

Die Herbstastern sind meine Lieblingsherbstblumem. Es gibt unzählige Sorten davon. Manche blühen schon im September, die anderen erst ab Oktober oder sogar November. Es gibt niedrige Sorten sowie hochwachsende, bis ca. 1.30 m hoch. Farben von weiß über rosa und pink bis sehr dunkel Lila. Sie machen den Garten richtig bunt im Herbst.
Viele Insekten fliegen auch auf die Astern. Für viele ist es die letzte Gelegenheit  sich vor dem Winter die Bäuche voll mit Nektar zu schlagen.
Die Stauden sind besonders pflegeleicht. Der Gärtner hat damit fast keine Arbeit. Nur im Frühling die ausgetrocknete Pflanzenreste abschneiden und dann, die hohen Sorten, im Sommer zusammenbinden.
Wenn die Stauden einen guten Platz haben, vor allem sonnig, werden sie vom Jahr zu Jahr schöner. Leider auch jedes Jahr breiter. Wenn man nicht aufpasst, kann es passieren, dass im Blumenbeet nur noch Herbstastern blühen. Mir ist es auch schon Mal passiert. Trotzdem mag ich sie sehr.
Im Moment habe ich fünf Sorten. Die weiße ist eine ca. 1m hohe Aster, blüht ziemlich spät, erst im Oktober. Als ich sie gekauft habe, war sie auch weiß, aber nur ca 20 cm hoch. Früher habe ich noch Astern gekauft, leider hat kaum eine den Winter überlebt. Die, die ich habe, stammen alle aus den Nachbarsgärten oder von Freunden. Die wachsen sowieso am besten.

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03 Oktober 2011

Sommer im Herbst

Er ist eine sehr angenehme Überaschung, der Sommer im Herbst. Es ist so warm, wie es in ganzem Sommer nicht war.
Gestern habe ich sogar noch ein paar Gurken und Zucchinis geerntet. Der Garten steht voll in Blüte. Ich finde die Herbstblumen sehr schön. Vor allem die vielen Sorten Staudenastern, von weiss über Rosa bis ins dunkle Violet. Dann kommen die Lampionblumen. Ich habe auch eine winterharte Fuchsie, sie sieht im Herbstsommer besonders hübsch aus.
Überhaupt ist der Garten in dieser Jahreszeit sehr schön, wären da nicht die vielen Spinnennetze. Die hängen wirklich überall. Habt ihr gewusst, dass eine Spinne jeden Tag ein neues Netzt knüpft?
Leider soll es ab morgen wieder kühler werden und wir bekommen den Herbst.

28 August 2011

Nichts, nur Regen...



Seit Wochen regnet es bei uns fast jeden Tag. Mal Gewitter, mal Regenschauer... Die Wasserpflanzen, die fühlen sich wohl, vielleicht noch die Gurken. Ach ja, die Nacktschnecken und Erdkröten bestimmt auch. Die gibt es dieses Jahr massenhaft. Über die vielen Erdkröten freue ich mich besonders. Sie sollen doch auch Nacktschnecken fressen. Also ihr, Nacktschnecken! Nächstes Jahr habe ich ganz viele Kröten in meinem Garten, ihr habt dann keine Chance mehr!
Wenn es im nächsten Sommer auch so viel regnet, dann sollte man vielleicht über den Anbau von Reis nachdenken. Man kann den Garten natürlich auch zu einer Wasserlandschaft umbauen, so mit Bachläufen und Wasserrutschen für die Frösche.
Aber wie es so ist, wenn man die Reisfelder bearbeiten will, dann kommt die große Trockenzeit. Also zum Ausgleich sollte ein Teil des Gartens als Wüstenlandschaft angelegt werden. Zum Beispiel eine Kakteenecke, die zusätzlich mit einem Regenschirm ausgestatten wird, für den Fall, dass es dann doch einen nassen Sommer geben wird.
:-)