09 April 2014

Paprika und Tomaten



Am 12 Februar habe ich meine Tomaten und Paprika ausgesät.














Nach drei Wochen waren sie schon soooo groß!













Die Paprika 4 Wochen nach der Aussaat.

















Heute, fast zwei Monate nach der Aussaat sehen sie alle so aus:


 
Ich hoffe auf eine reiche Ernte :-)





16 Februar 2014

Die Frühlingsboten


Die ersten Krokusse und Schneeglöckchen sind schon da! Ist das nicht schön?
Gestern hatten wir es 12 Grad warm. Ich habe endlich in den Garten gehen können und habe ganz viel geschafft. Mein Gewächshaus ist bezugsfertig, ein Gemüsebeet habe ich umgegraben, die Erdbeeren vom Unkraut befreit.
Die Tage davor habe ich noch die Paprika und Tomaten gesät. Sie stehen jetzt schön warm in der Wohnung. Die Paprika braucht mindestens 2 Wochen bis sie keimt, mit Tomaten soll es schneller gehen. Diesmal habe ich Tomatensamen nicht gekauft. Nach enttäuschenden Ergebnissen in den vorigen Jahren habe ich auf Facebook ein Aufruf gestartet und vier schöne Tomatensorten erhalten. Und es sind keine F1-Hybriden, also sollten sie besonders lecker schmecken, kann ich mir für die nächste Saison selbst die Saat produzieren.
Die Paprika ist sie Sorte "Tuba". Ich habe sie vor zwei oder drei Jahren schon gehabt. War sehr lecker.
Ansonsten haben meine Chili hat schon die ersten Blüten. Ich hatte sie im vorigem Jahr im Gewächshaus. Im Herbst habe ich sie ausgebuddelt, stark eingekürzt, auf die Fensterbank gestellt und gehofft, dass sie überlebt und keine Läusebefall kriegt. Bisher hat es funktioniert. In zwei Monaten geht sie wieder ins Gewächshaus. Ich hoffe nur, wie bekommen keinen Schnee im März wie im Vorjahr.

26 Januar 2014

Jahresrückblick

Das vorige Gartenjahr war nicht so besonders. Schon von Anfang an lief es nicht optimal. Der Februar war einer der Sonnenärmsten Monate überhaupt. Die frisch ausgesäten Paprika wollten gar nicht raus. Die ersten Tage im März wurde es kurz frühlingshaft warm, man konnte denken, der Frühling wäre schon unterwegs. Ich habe die Zeit genutzt und die ersten Arbeiten durchgeführt. Die Gemüsebeete waren sehr früh fertig. Ich habe geplant eine neue Mischkultur auszuprobieren und wollte dicke Bohnen mit Kartoffeln kultivieren. Dicke Bohnen sollen möglichst früh ausgesät werden, damit sie von der Schwarzen Laus verschont bleiben. So habe ich ein paar Reihen Bohnen gelegt und geplant, dass ich dann später, ab Mitte April die Kartoffeln zwischen die gekeimten Bohnen einpflanze. Aber nix da, meine Dicke Bohnen hatten keine Chance unter dem dicken Schnee zu keimen, denn kurz darauf ist der Winter zurück gekommen. Der Schnee lag bei uns fast bis in die erste Hälfte April hinein und bis Ende April war es bei uns saukalt, so das ich meine Kartoffeln erst dann legen konnte.
Im Mai ist dann endlich der Frühling gekommen, das gute Wetter ist leider woanders geblieben. Bei uns hat es nur noch geregnet. Die Kartoffeln haben sich zu Anfang bestimmt darüber gefreut, die sind sehr schnell gekeimt, und dann auch sehr schnell gewachsen. Ich habe mich schon auf eine gute Ernte gefreut. Leider zu früh. Nach mehreren Wochen Regen ist ein heißes, trockenes Wetter zu uns gekommen. Es hat dazu geführt, dass die Kartoffeln bei der Ernte im Juli die Größe einer Walnuss erreicht haben. All die Urlauber, die an der Ostsee die Ferien verbracht haben, waren ganz bestimmt von dem Wetter begeistert, wir Kleingärtner etwas weniger. Ich hatte gehofft, dass die Nacktschnecken durch das trockene Wetter weniger werden, leider nicht mal das. Als im August wieder Regen kam, sind die Nacktschnecken alle aus ihren Löcher rausgekrochen und haben weiter gefressen, als wäre nichts gewesen.
Die Erdbeeren waren im letzten Jahr genauso mickerig. Einzig die Buschbohnen waren mit der Trockenheit im Juli zufrieden. Die mögen warmes, trockenes Klima.
Die Kirschernte war auch extrem mager. Da der Frühling so spät gekommen ist, gab es viel zu wenige Insekten, um die Kirschblüten zu bestäuben. Die Apfelernte war auch nicht so besonders. Die meisten Äpfel sind im Laufe des Sommers in Folge der trockenen Witterung abgefallen.
Auf dem Balkon hatte ich zwei Tomatenpflanzen, eine Fleischtomate und eine Kirschtomate, die normalerweise auch sehr gut tragen. Ich habe sie als fertige, ca. 50 cm Pflanzen gekauft,  mit der Hoffnung, schnell Tomaten essen zu können. Es waren leider zwei besonders blühfaule Exemplare, erst Ende August könnte ich die ersten Tomaten pflücken, dafür aber bis Oktober. Geschmeckt haben sie leider überhaupt nicht. In diesem Jahr werde ich den Tomatenanzucht von Anfang an selbst in die  Hand nehmen.
Und dann ist der Oktober gekommen, der den Orkan "Christian" mitgebracht hat. Mein Gewächshaus hat fliegen gelernt. Ein Monat später hatten wir den nächsten Orkan, den "Xaver", der hat meinen Rosenbogen kaputt gemacht. Das Gewächshaus haben wir reparieren können, der Rosenbogen ist leider komplett kaputt gegangen.
Für das Jahr 2014 wünsche ich uns allen ein besseres Wetter, nicht so extrem wie im vorigen Jahr. Optimal wäre doch schönes, sonniges Wetter am Tag, alles drei oder vier Tage Regen, am besten nachts, und ein langer, warmer Herbst. Das wäre doch was, oder?




26 Juli 2013

IGS 2013

Voriges Wochenende war ich in Hamburg auf der Internationalen Gartenschau 2013. Es war sehr schön, sehr blumig und bunt, aber etwas weniger international.


Vor 10 Jahren gab es die Internationale Gartenausstellung in Rostock. Sie war tatsächlich international. Mehrere Länder haben Platz für eigene Gärten bekommen, um das typische für das jeweilige Land zu zeigen. Hier in Hamburg hat sich das Internationale mehr auf die Kontinente begrenzt, passender wäre gewesen, es Multikulti zu nennen statt international ;-)



Für mich waren aber die Blumen das Wichtigste. Die riesengroßen Blumenbeete, fast so groß wie mein ganzer Garten! Manche haben fast ausgesehen wie Wildwiesen, die anderen etwas mehr "kultiviert", aber alle waren wirklich wunderschön. In einem der Beete wurde roter Mangold zwischen die Blumen gepflanzt. Fand ich wirklich schön und auch etwas zum Lachen, als ich gehört habe "Oh, guck! Rhabarber!"

In der großen Halle auf dem Gelände gibt es eine Sonderausstellung, organisiert durch verschiedene Botanischen Gärten. Der Botanische Garten aus Kiel war mit einer Kakteenausstellung dabei. Besonders schön waren die Dickblatt-Sorten als Bonsai, viele seltene Orchideenarten, uvm. Die Gerbera wurden extra schön präsentiert, was mich besonders gefreut hat, denn den Schnittblumen wird kaum noch Beachtung geschenkt.

Sehr interessant fand ich eine "Musterbaumschule". Vor allem das Bewässerungssystem.
Für alle, die viel Geld haben und ein Gartenhaus brauchen, gab es eine Präsentation von Luxusgartenhäusern. Die meisten Häuser waren so groß, dass ich nie und nimmer eine Genehmigung von meinen Gartenverein bekommen würde! ;-)

Eigentlich musste man so eine Blumenschau mehrere Male sehen um die unterschiedlichen Bepflanzungen zu sehen. Bisher habe ich aber nur die Sommerblumen gesehen. Ich würde gerne noch mal im Herbst das ganze sehen. Vielleicht schaffe ich es noch.


Mehr Fotos findet Ihr auf Facebook unter: http://www.facebook.com/Kleingaertnerin/IGS_2013





17 Mai 2013

Der Sommer kann kommen

Nach dem kalten Winter, dem späten Frühling, hoffe ich diesmal wieder auf einen guten Sommer.
Wenn ich so nachdenke... Wir im Norden, haben schon seit langen keinen guten Sommer gehabt.
Bis auf die zwei Wochen Verspätung, hat diese Jahr soweit alles gut angefangen. Der Garten blüht und gedeiht. Alles was im April noch nicht soweit war, ist jetzt im Mai explodiert. Die Bäume blühen, die Vögel zwitschern. Alles versucht die verlorene Zeit nachzuholen. Ich auch. :-)

Im Gewächshaus hatte ich heute 42 Grad Celsius. Die Paprika lieben es und entwickeln sich prächtig. Die Salate vom Gewächshaus können wir bald essen, die von draußen noch lange nicht. Dafür haben sich die Speisezwiebeln sehr schön entwickelt, so schön wie noch nie. Ich hoffe, es werden keine Zwiebeln fressende Monster in meinen Garten kommen und sie verspeisen. Ich hätte so gerne das erste Mal etwas Erfolg im Zwiebelanbau! Sonst waren sie immer klein und sehr wenige.
Die Kartoffeln hatten auch keine besondere Lust rauszukommen, aber langsam, ganz langsam zeigen sie sich auch. Ich hoffe auch auf eine gute Kirschernte. Der Blühte droht kein Frost und wenn es genug Insekten gibt, die all die Bäume gleichzeitig bestäuben, kriegen wir eine bombastische Ernte.
Momentan sieht mein Garten richtig schön aus. Die Tulpen blühen noch, alle die Sträucher auch, die Kirsche und der Apfel... Und wie auch sonst zu dieser Zeit der Löwenzahn! Was wäre der Garten im Mai ohne Löwenzahn! Viel Schlimmer finde ich Giersch. Wie in all den Jahren davor habe ich wieder den Krieg gegen Giersch ausgerufen! Dass fast jeder Giersch im Garten hat, hat sich die Garten-Gift-Industrie zu Nutze gemacht. Letztens habe ich einen Unkrautvernichter mit Namen "Giersch frei" gesehen. Darauf habe ich gefragt, was das für ein Zeug sei. Die nette Verkäuferin hat mir freundlich erklärt, dass das Zeug inhaltlich genau dasselbe ist, wie das ganz (normale) "Unkraut frei". Die Marketingabteilung gibt dem gleichen Produkt einen neuen Namen, weil ja alle ganz speziell dem Giersch den Kampf angesagt haben. Das ist natürlich viel effektiver als nur ein Unkraut-Frei Produkt!


07 April 2013

Frühling?

So verspätet war der Frühling noch nie. Auf jeden Fall nicht seit ich meine Garten habe. Heute, am 07. April, liegt in den schattigen Ecken noch Schnee. Aber ich habe mich ganz und gar nicht daran gestört. Ich war gestern und heute im Garten und ich war die einzige! Liebe Kleingärtner, fünf Grad über Null ist doch super! Vor einer Woche hatten wir doch noch Frost! ;-)
Na ja, und die Sonne hat sich auch gezeigt. Ich habe auf jeden Fall schon ganz viel geschafft. Das Gewächshaus ich vorbereitet. Es keimen schon meine Radieschen. Nächste Woche werde ich wie immer ein paar Salate pflanzen. Zum Ende des Monats, wenn das Wetter es zulässt, werde ich die Paprika auspflanzen. Anfang Mai kommen dann die Gurken.
Da ich jedes Jahr Paprika oder Peperoni und Gurken im Gewächshaus kultiviere, habe ich heute auf der Hälfte, wo ich letztes Jahr angebaut habe, die Erde ausgetauscht. Es ist sehr wichtig, denn im Gewächshaus kommt es sehr schnell zu Bodenmüdigkeit durch wiederholten Anbau der selben Pflanzen. Der Boden wird dann auch gedüngt und bearbeitet. Die Paprika werden sich freuen. :-) In diesem Jahr will ich auch eine Zucchini im Gewächshaus haben, mit der Hoffnung dass sie schnell Früchte bringt. Ich esse so gerne Zucchini, besonders die eigenen.
Außerdem habe ich auch die Speisezwiebeln gesteckt. Die Zwiebeln habe ich vor dem Stecken im Wasser eingeweicht. Es verhindert, dass die trockene Zwiebeln aus dem Boden rausspringen, nachdem sie Feuchtigkeit aus dem Boden aufgenommen haben.
Die meisten Beete habe ich schon Anfang März vorbereitet, als wir kurz Mal den Frühling zu Besuch hatten. Jetzt muss ich nur nach und nach das Gemüse säen und pflanzen. Ich hoffe, das Wetter lässt es auch zu.
Ich muss auch unbedingt was mit dem Rasen machen. Er ist eine Katastrophe! Die Maulwürfe haben den ganzen Winter lang Winterspiele veranstaltet. Wer baut den größten Hügel, wer baut am schnellsten einen Hügel, wer baut die meisten Hügel in der kürzesten Zeit. Auch die Wühlmäuse haben kurz überlegt und ihren eigenen Wettbewerb ausgerufen. Wer in welcher Kategorie gewonnen hat, weiß ich nicht. Ich lasse es noch mal durchgehen ;-). Aber wenn es sich im nächsten Jahr wiederholt, werdet ihr sehen was ihr davon habt, ihr Maulwürfe und Wühlmäuse!!!
Da ist noch die Sache mit den Nachtschnecken, wie in jedem Frühling auch. Mit der Schneckenabwehr muss man sehr früh anfangen. Ich wollte schon anfangen, aber glücklicherweise (für die Nacktschnecken) habe ich kaum welche gefunden. Ich habe alle üblichen Verstecke abgesucht, und nur ganz wenige gefunden. Ob ein Wunder passiert ist, und die Schnecken den Winter nicht überlebt haben???

24 Februar 2013

Die Sache mit dem Nachtschatten

Nachtschattengewächse? Sind das nicht die, die in der Nacht wachsen, oder war es im Schatten? Ich höre es immer wieder. Oder sowas: die Nachtschattengewächse, die brauchen zwar auch Licht, aber wachsen tun sie bei Nacht. Und noch ein Beispiel: die Nachtschattengewächse sind, die mit wenig Licht auskommen. Hi,hi...
Jetzt ist mal Zeit mit dem Blödsinn aufzuräumen. Nachtschattengewächse sind Pflanzen wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Chili, Stechapfel, Petunien, Tabak und viele andere. Gemeinsam haben sie, dass die meisten teilweise oder ganz, mal mehr oder weniger giftig sind. Glücklicherweise sind ein paar davon aber auch lecker. Manche sind essbar, aber nur gegart, wie Kartoffeln, die anderen nur im reifem Zusand wie Tomaten. Wieder andere, wie Stechapfel, sind ganz und gar giftig.
Viele Nachtschattengewächse werden seit hunderten von Jahren in der Medizin verwendet, aber da hier ein Gartenblog ist, werde ich es nicht weiter erläutern. Alle brauchen auf jeden Fall sehr viel Sonne zum Wachsen. Jeder Gärtner kann bestätigen, dass eine Tomate die im Schatten steht nichts bringt und Paprika und Chili selbst im warmen Gewächshaus nicht gedeihen, wenn es an Sonnenlicht mangelt. Eine gute Portion Dünger brauchen sie auch, denn sie gehören zu den Stark- oder Mittelzehrern.
Der Name "Nachtschattengewächse" bringt einen auf den Gedanken, dass es etwas mit dem Schatten oder der Nacht zu tun hat. Leider ist es nicht mehr möglich zu erklären, was genau der Name bedeutet. Ein paar Theorien dazu liefert Wikipedia.