28 April 2007

Schlechtes Wetter für Nacktschnecken

Mein Garten trocknet aus. Durchschnittlich fällt bei uns im April ca. 35 mm Regen, dieses Jahr waren es bisher nur etwas über 2 mm! Dafür haben wir überdurchschnittlich viel Sonne gehabt. Das hat zur Folge, dass die Pflanzen viel schneller verblühen. Die Kirschblüte ist schon vorbei, die Apfelblüte ist voll im Gange und auch die Flieder haben angefangen zu blühen. Die Tulpen und Traubenhyazinthen sind auch schon verblüht. Meine Salate werden höchstwahrscheinlich alle auf einmal in Blüte schießen und der Spinat kommt erst mal gar nicht. Es ist viel zu warm. Das Wetter hat aber doch noch Vorteile; und nicht nur für Urlauber. Selbst für Kleingärtner gibt es etwas Positives. Die Nacktschnecken haben diesen April große Probleme zu überleben. Das Kriechen über ausgetrocknete Beete macht bestimmt keinen Spaß. Zur Zeit wird Unkraut gerupft, Rasen gemäht, Beete umgegraben. So hat man als Nacktschnecke kein leichtes Leben. Die, die noch am Leben sind, verkriechen sich in die letzten feuchten Ecken im Garten. Das hilft ihnen aber auch nicht viel, denn ich kenne die Ecken auch! Irgendwie habe ich auch Mitleid für die Nacktschnecken. Aber nicht in meinem Garten!

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