24 Februar 2013

Die Sache mit dem Nachtschatten

Nachtschattengewächse? Sind das nicht die, die in der Nacht wachsen, oder war es im Schatten? Ich höre es immer wieder. Oder sowas: die Nachtschattengewächse, die brauchen zwar auch Licht, aber wachsen tun sie bei Nacht. Und noch ein Beispiel: die Nachtschattengewächse sind, die mit wenig Licht auskommen. Hi,hi...
Jetzt ist mal Zeit mit dem Blödsinn aufzuräumen. Nachtschattengewächse sind Pflanzen wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Chili, Stechapfel, Petunien, Tabak und viele andere. Gemeinsam haben sie, dass die meisten teilweise oder ganz, mal mehr oder weniger giftig sind. Glücklicherweise sind ein paar davon aber auch lecker. Manche sind essbar, aber nur gegart, wie Kartoffeln, die anderen nur im reifem Zusand wie Tomaten. Wieder andere, wie Stechapfel, sind ganz und gar giftig.
Viele Nachtschattengewächse werden seit hunderten von Jahren in der Medizin verwendet, aber da hier ein Gartenblog ist, werde ich es nicht weiter erläutern. Alle brauchen auf jeden Fall sehr viel Sonne zum Wachsen. Jeder Gärtner kann bestätigen, dass eine Tomate die im Schatten steht nichts bringt und Paprika und Chili selbst im warmen Gewächshaus nicht gedeihen, wenn es an Sonnenlicht mangelt. Eine gute Portion Dünger brauchen sie auch, denn sie gehören zu den Stark- oder Mittelzehrern.
Der Name "Nachtschattengewächse" bringt einen auf den Gedanken, dass es etwas mit dem Schatten oder der Nacht zu tun hat. Leider ist es nicht mehr möglich zu erklären, was genau der Name bedeutet. Ein paar Theorien dazu liefert Wikipedia.

11 Februar 2013

Bei mir geht es schon wieder los!

Es ist immer noch der tiefste Winter bei uns. Aber wie die meisten Hobbygärtner kann ich den Frühling nicht erwarten. Nur noch zweieinhalb Wochen bis zum März. Und der März zählt als Frühling. Der aktuelle Winter ist schon lang genug, und sollte rein statistisch bald enden. Laut der Hobbygärtner-Statistik ist der Winter immer zu lang, die Nacktschnecken-Population wächst jährlich ums doppelte (mindestens!) und die Sommer werden immer schlimmer, vergleichbar mit den Sommern meiner Kindheit. Damals war ein Winter noch ein Winter, und der Sommer noch Sommer. Nicht so wie heute... :-)
Also, wie schon erwähnt, ich habe schon angefangen. Gestern habe ich Paprika ausgesät. Sie braucht bis zu 3 Wochen und ca. 20-25 Grad bis sie keimt. Den März über bleibt sie auf der Fensterbank und im April ab ins Gewächshaus. Als nächstes werde ich Löwenmäulchen aussehen, danach dann auch Salat. Sollten wir in den nächsten Tagen Temperaturen über Null haben, würde ich gerne Dicke Bohnen legen. Die keimen schon ab 5 Grad Bodentemperatur. Man erntet sie dann im Mai-Juni. Ich müsste noch den Winterschnitt an meinen Bäumen durschführen. Vielleicht klappt es noch. Bisher hat war es entweder zu kalt oder es hat geschneit oder geregnet.