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30 Dezember 2015

Mein Jahresrückblick

Die Gartensaison 2015 hat bei mir nicht so besonders gut angefangen. Ende März ist die Gartenlaube meines Gartennachbarn abgefackelt. Und da sie direkt an meiner Gartengrenze stand, habe ich auch Schaden davon getragen. Mein Totholzecke, die als Versteck für Igel und andere Tiere gedacht war, wurde komplett verbrannt. Der Flieder, der dort wuchs ist auch vernichtet worden. Ein Rhododendron und der Bambus am Teich zur Hälfte.





Ich hatte noch Glück. Es hat in der Nacht viel geregnet, sonst hätte meine Laube auch Schaden genommen. Glücklicherweise haben alle Sträucher sich berappelt, der Flieder kommt auch, aber bis er so groß ist, dass er blüht, wird es ein paar Jahre dauern.
Dann kam ein kalter Frühling, der wollte nicht wirklich warm werden.
Glücklicherweise habe ich ein Gewächshaus!







Mitte Mai waren die ersten Salate fertig. Zwischen denn Salaten habe ich meine vorgezogenen Chilis gepflanzt. Am Anfang waren sie auch etwas mickrig und haben geschwächelt. Wir hatten einfach zu wenig Sonne. Aber dann haben sie durchgestartet. Leute, ich hatte noch nie so viele Chilis.




Trotz des Feuers haben wir auch Nachwuchs gehabt. Ein Pärchen Blaumeisen hat in einem unserer Nisthäuser gebrütet. Am 1 Juni sind die Kleinen rausgeflogen.







Ende Juli hatten wir die Kirschenernte. So üppig wie noch nie. Es hat für uns, die Nachbarn und die Stare ausgereicht :-)


 


Im Sommer hatte ich auch das erste Gemüse aus meinem neuen Hochbeet geerntet. Alles ist bombastisch gewachsen. Petersilie, die Gurken, Rote Beete, ein paar Buschbohnen und Salat. Dazwischen hatte ich Dill. Die Ernte war fantastisch! Deswegen habe ich mir ein zweites Hochbeet gewünscht. Er steht schon fertig und ist bereits halb voll. Im Frühling wird es mit Komposterde aufgefüllt.

Und ganz zum Schluss habe ich es noch geschafft meinen Steingarten aufzuräumen. Er war komplett zugewuchert. Manche Pflanzen hatten gar kein Platz mehr. Giersch und Löwenzahn haben dort jetzt nichts mehr zu suchen. Ich hoffe, es reicht für paar Jahre ;-)




In diesem Jahr habe ich auch sehr viele dicke Bohnen geerntet. Ich habe immer noch welche im Tiefkühler. Die Erbsen waren auch sehr lecker. Und was mich besonders gefreut hat, ich hatte sogar Erdbeeren! Vielleicht war ich einfach mal schneller als die Räuber.


Im Großen und Ganzen war es kein schlechtes Gartenjahr. Nur das Feuer war wirklich schlimm. Für kurze Zeit habe ich meine ganze Freude verloren.
Ich hoffe, im nächsten Jahr passiert nichts Schlimmes mehr. Die ganze Unglück soll im Jahr 2015 bleiben.
In diesem Sinne wünsche ich einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2016!

21 Januar 2013

Maulwurfsgarten

Ich war am Wochenende im Garten. Ich wollte mal sehen, was für Tiere sich in meinem Garten so rumtreiben. Ich habe fest damit gerechnet wieder Spuren von Rehen zu finden. Aber nix da. Zum Glück! Im Herbst wurden wieder welche gesichtet, und obwohl ich sie sehr mag, bin nicht so sehr begeistert, wenn sie mein Garten besuchen. Sie sind so gefräßig, egal ob Winter oder Sommer. Sie fressen alles außer Giersch und Löwenzahn.
Anstatt Rehspuren habe ich ganz viele Maulwurfhügel vorgefunden. Hätte ich vor, im Frühjahr den Rasen zum Acker zu machen, hätte nicht viel zu tun. Der Rasen ist kein Rasen mehr, es ist eine Mondlandschaft geworden. Die Gemüsebeete, die im Frühling bearbeitet werden müssen, haben die Maulwürfe nicht umgegraben. Schade eigentlich! Ich habe mich schon oft gefragt, warum die Maulwürfe ihre Haufen am liebsten auf dem Rasen bauen? Und warum sind es immer so viele an einer Stelle? Für mich ist es, als würde man gleich zwei oder drei Türen nebeneinander bauen. Oder kreuzen sich die Tunnel übereinander und nur rein zufällig liegen die Ausgänge an der selben Stelle?
Vielleicht wollen die Maulwurfs-Nachbarn es nicht sehr weit von einander haben wenn sie für einen kleinen Schnack vor die Türe gehen? Aber sind Maulwürfe nicht Einzelgänger?
Egal, liebe Maulwürfe, bei mir seid Ihr herzlich eingeladen. Ich werde euch nicht vergiften und auch nicht wegjagen. Bei mir dürft ihr auch im Rasen wühlen, nur bitte nicht alle zugleich ander selben Stelle! :-)




Maulwurfhügel Wettbewerb 2013

23 Juli 2010

Zecken - die gefährlichsten Gartenbesucher

Die Zecke auf dem Foto hat vorgestern extra auf mich gewartet. Sie und noch eine weitere Zecke haben sich einen Platz auf der Unterseite der Armlehne meiner Gartenliege gesucht.
Pech für die Zecken, Glück für mich: an dem Tag wollte ich die Gartenliege saubermachen.
Dieses Jahr ist es in meinem Garten besonders trocken. Einen richtigen Regen haben wir schon seit Wochen nicht mehr gehabt. So wandern die Zecken immer weiter nach oben. Und leider gibt es keinen Regen, der sie von den Pflanzen abspülen würde.
Man muss sich wundern, woher die Zecken kommen. Eigentlich ist es aber ganz klar: wir bekommen oft mal tierischen Besuch im Garten. Mal ein Kaninchen, und öfter (leider) mal ein Reh. Sie alle tragen die eine oder andere Zecke mit sich. Und so manche Zecke entscheidet sich ganz spontan, in meinem Garten zu bleiben.
So habe ich hin und wieder einen Zeckenbiss. Bisher hatte ich noch Glück, ich habe sie immer gesehen, bevor sie sich voll gesaugt haben und  konnte sie rechtzeitig rausziehen. Trotzdem sie sind gefährlich.
Leider man kann zur Zeit nicht mal in der eigenen Gartenliege schlafen, ohne das man von den Biestern überfallen wird.

26 Juni 2010

Herzlich willkommen Susi!

Mein heutiges Thema hat ausnahmsweise nichts mit dem Garten und seinen Bewohnern zu tun. Aber ich freue mich so sehr über die Susi, dass ich sie auch euch allen zeigen möchte.
Sie ist gestern zu uns gekommen, ist 8 Wochen jung, wiegt 800 Gramm und ist sooooo süß! Ich hoffe,dass sie mit uns und dem Kater Kleks glücklich wird.
Hier mehr von Susi: Susi's Blog

15 Juni 2010

Wozu ist der Schnittlauch gut?

Klare Sache, für den Frühlingsquark! Aber auch für die Hummel. Denn sie lieben den Nektar der Schnittlauchblüte. Komisch, da die Schnittlauchblüte gar nicht riecht, und auch keinen Nektar hat, zumindest habe ich nichts gesehen ;-)
Hier fragen manche, was ist eine Schnittlauchblüte? Ganz einfach, wenn der Schnittlauch gar nicht geschnitten wird, wird er, wie jede andere Zwiebelart auch, eine Blüte bekommen.
Während der Blütezeit beachten die Hummeln kaum eine andere Pflanze. Sie haben nur noch den Schnittlauch im Kopf.  Wer die Insekten fotografieren will, muss sich gar nicht bemühen. Die Tierchen sind so mit dem Futtern beschäftigt, dass sie den Fotografen überhaup nicht beachten, Also Leute, nutzt die Zeit um schöne Hummelfotos zu machen. Ich habe heute sogar drei Hummelarten gleichzeitig gesehen. Dazu noch einen Schmetterling und eine Wespe.
Bei nächster Gelegenheit erzähle ich wozu die Hummeln gut sind, oder wissen es alle schon?

10 Mai 2010

Aurorafalter

Seit Jahren habe ich versucht den Aurorafalter zu fotografieren. Erst heute habe ich es geschafft. Es liegt daran, dass der Schmetterling nichts anderes macht ausser flattern. ;-)
Er fliegt und fliegt und fliegt... Nicht wie manche andere Schmetterlinge. Er macht so gut wie nie eine längere Pause zum Futtern. Nur von einer Blüte schnell auf die andere. Wie soll man da ein gutes Foto machen? Dazu kommt das er nur kurz im April und Mai fliegt. Auf dem Bilde ist ein Männchen, das die schönen orangenen Flecken auf den Flügeln hat. Das Weibchen ist dann weiß gefärbt. Leicht mit dem Kohlweißling zu verwechseln. Die Aurorafalter sind Einzelgänger. Leider gibt es nicht viele davon, wirklich schade. Als Futterpflanze mögen sie ausgesprochen gern Kreuzblütler, wie das Einjährige Silberblatt (Lunaria annua) oder Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis).
Ich verspreche, ich werde diese Pflanzen nicht mehr aus dem Garten verbannen. Ich hoffe dann auf mehr Aurorafalter in der Gegend. Und jetzt mache ich mich auf die Suche nach dem Gemeinen Bläuling!

29 April 2010

Wieviele Schnecken frisst eine Erdkröte?

Ist die Kröte nicht süß? Ich würde sie zwar nicht küssen, aber ich würde sie sehr gerne umarmen.  Bei einer aktuellen Größe von ca. 3 cm leider nicht möglich. ;-)
Aber gute Freunde umarmt man doch gerne, oder nicht? 
Erdkröten sind unsere wichtigsten Helfer im Garten. Sie reduzieren die Zahl der Nacktschnecken und auch anderer Ungeziefer. Je größer der Hunger, desto weniger Schnecken. Man muss sich nur vorstellen, wieviele Schnecken die Kröte bis zum Herbst frisst,und dann zum Vergleich, wieviel die Schnecken fressen würden, wenn sie nicht von der Kröte gefressen werden???

Ja, ich weiß, ich wiederhole mich. Jedes Jahr um dieser Zeit schreibe ich, wie toll Erdkröten sind, nicht schön, dafür aber nützlich. Ich bin mir auch sicher, dass ich in den nächsten Jahren wieder über Erdkröten schreiben werde. Sie haben es nicht leicht. Die meisten Menschen sagen, wenn sie eine Kröte sehen: brrr... ist sie hässlich. Ein grüner Frosch hat es schon eine Ecke leichter. Den will hin und wieder mal jemand küssen...
 

24 Juli 2009

Brennessel und Schmetterlinge

In diesem Sommer haben wir besonders viele Schmetterlinge im Garten. Der auf dem Foto gehört zur Familie der Edelfalter und heißt Vanessa cardui, auf Deutsch Diestelfalter. Seine Raupen leben auf Brennesseln und Disteln. Die Raupen vom Kleinen Fuchs, dem Landkärtchen und auch vom Tagpfauenauge brauchen ebenfalls Brennesseln. Seit ich es weiß, lasse ich sie an vielen Ecken im Garten einfach wachsen in der Hoffnung, dass es dann nächstes Jahr noch mehr Schmetterlinge gibt.

Jemand hat einmal gesagt: "Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind". Dem stimme ich zu.

31 Mai 2009

Schneckenpolizei

Heute möchte ich meinen Freund und Helfer vorstellen: die Kröte. Sie ist vielleicht nicht besonders hübsch dafür aber sehr nützlich.
Die Kröte im Bild wohnt unter einem Brett das ich zwischen Gemüse- und Erdbeerbeet gelegt habe. So hat sie es dunkel und feucht tagsüber, und Abends wenn sie Hunger bekommt, ist es nicht weit zur Speisekammer.
Jeder Gärtner weiss, dass die Schnecken Erdbeeren mögen. So hat sich die Kröte einen strategisch perfekten Platz ausgesucht. Sie muss nur einen Sprung machen. Ich finde Kröten toll!

28 Februar 2009

Nacktschnecken-Invasion hat bereits begonnen

Ich war gestern im Garten. Die Natur entwickelt sich sehr schön, die Schneeglöckchen sind am blühen, die Primeln sind kurz davor. Die Hortensien haben gut überwintert, die Rosen auch.
Leider haben die Nacktschnecken den Winter auch sehr gut überstanden. Nur alleine unter den Brettern, die in meinem Garten zwischen den Gemüsebeeten liegen, habe ich gut 50 kleine Nacktschnecken gefunden. Sie sind noch sehr klein, ca. 1 cm lang, dafür sie sind aber sehr, sehr hungrig.
Ich denke, dieses Jahr werde ich wieder Mal große Invasions-Abwehrmaßnahmen einplanen müssen um Probleme mit den Schnecken zu vermeiden.

24 August 2008

Ein Herz für Kleintiere

Die Tiere mögen meinen Garten. Es gibt immer mehr Kröten , dafür immer weniger Schnecken, die Rehe kommen regelmäßig zum Nachtisch (die Rosen! Die schmecken sooo gut!).
Aber auch die Molche fühlen sich gut. Die kleine Gruppe wohnt seit Anfang Sommer unter dem Brett neben dem Gewächshaus. Da sie nachtaktiv sind, verstecken sie sich vor der Sonne in dunklen, feuchten Ecken. So ein Brett ist schon ideal. Vielleicht nicht unbedingt schön, dafür nützlich. Ein Steingarten mit versteckten Höhlen zwischen den Steinen ist für viele Tiere ein noch besseres Zuhause. Der Nachteil ist, man kann nicht reingucken. ;-) Ich würde gerne wissen, wer so alles in meinem Steingarten lebt.
So ein Teichmolch ist ein sehr schönes Tier. Leider hat er sehr viele Feinde, z.B. Storche, Reiher, Hühner, auch großere Amphibien fressen sie. Wir Menschen machen es ihnen auch nicht einfach. In einem rausgeputztem Garten, in dem alle Beete perfekt unkrautfrei und sauber sind, hat ein Molch nichts zu suchen. Ein Frosch oder eine Erdkröte übrigens auch nicht...

05 August 2008

Die Libelle

Heute hatte ich Glück! Seit Jahren versuche ich eine Libelle zu fotografieren. Heute habe ich es geschafft!

29 Juni 2008

Ich liebe Tiere!

Dieses Jahr habe ich gar keine Erdbeeren gehabt. Es ist nicht so, dass ich keine gepflanzt habe. Im letzten Sommer habe ich ein neues Erdbeerbeet angelegt, gedüngt und gepflegt, Unkraut gejätet und gegossen. Die Pflanzen haben sich prächtig entwickelt und hatten richtig viele Blüten. Ich hatte auf eine gute Ernte gehofft...

Vor einigen Tagen waren einige Erdbeerpflanzen komplett, samt Blätter und Blüten abgefressen. Ich habe mir weiter keine Sorgen gemacht. Ich habe nur gesagt: "Die Tiere wollen auch nur leben, oder? So lange nicht alles abgefressen wird..."
Ich habe es leider zur falschen Zeit ausgesprochen... Einen Tag später waren ALLE Erdbeerpflanzen abgefressen!

Das allesfressende Tier wurde auch gesichtet. Es war eines von dieser Art:

Ist es nicht niedlich? Ich liebe Tiere!!! Trotzdem werde ich nächstes Jahr meine Erdbeeren mit Netzen abdecken.
Das Reh hat auch Geschmack an meinen Rosen, den Sauerampfer, weiße Phloxe und Stachelbeeren gefunden.
Es gibt aber auch eine gute Nachticht: Kopfsalat, Zwiebeln, Kartoffeln, Bohnen, Giersch und Brennesel mag es nicht...

24 Juni 2008

Gosia's Tierleben!

Heute habe ich eine neue Insektenart entdeckt! Vielleicht nur auf lokaler, persönlicher Ebene, aber trotzdem! Das zweifarbige Ding, mit Beinen wie bei einer Fliege, ist das erste seiner Art, das ich gesehen habe. Hat jemand eine Ahnung was das ist? Es sieht auf jeden Fall richtig schick aus! Oder?

Ich habe auch einen alten Bekannten getroffen: den Marienkäfer. Er war gerade dabei, meine Margeriten von den Läusen zu befreien. Dafür bin ich ihm dankbar!