28 Mai 2007

Beweisfoto


Hier ein Beweis. Eine Nacktschnecke auf dem Weg nach unten, nach dem sie meine letzte Tomatenpflanze verspeist hat. Die darauf folgende Strafe war gerecht.

26 Mai 2007

Jagdsaison im Kleingarten

Da gerade schlechtes Wetter ist, habe ich die Zeit genutzt und war heute jagen; und zwar in meinem Garten. Aber keine Panik, ich habe keine netten Tiere wie Igel oder Maulwurf gejagt. So etwas würde ich nie tun! Ich war nur hinter den bösen Nacktschnecken her. Letztens haben sie meine Tomaten abgefressen, die Biester! Und auch noch die Lupinen und Rittersporn. Auf den Erdbeeren und Kartoffeln sitzen ganze Kolonien. Direkt nach dem Regen kommen sie zum Fressen raus, und so habe ich ein paar von den Nacktmonstern in den Schnecken-Himmel geschickt. Bei der Suche habe ich auch andere Schneckenarten gesehen, wie z.B. die auf dem Foto. Auch Weinbergschnecken waren dabei. All die Arten, die ein Haus auf dem Rücken tragen, dürfen gern in meinem Garten wohnen. Die knabbern auch mal am Salat, aber hauptsächlig ernähren sich von abgestorbenen Pflanzen und Tieren. Die Weinbergschnecken sind noch gartenfreundlicher, sie fressen auch die Eier von den Nacktschnecken. Ist das nicht nett von ihnen?

18 Mai 2007

Die ersten Hotelgäste sind eingetroffen!

So wie es aussieht, ist unser Hotel bei den Wespen und anderen Insektenarten gut angekommen. Die ersten "Zimmer" wurden schon belegt, die weiteren werden besichtigt und besetzt. Das hat zur Folge, dass ich immer wieder neue Sorten von Insekten fliegen oder krabbeln sehe. Einmal war es eine kleine gepunktete Spinne, dann wieder mal eine mir unbekannte Wespenart. Auf jeden Fall hat es sich gelohnt das Insektenhotel zu bauen! Ich denke schon über die nächste Investition nach. Vielleicht investiere ich diesmal in Einfamilienhäuser.

05 Mai 2007

Erste Anpassungen an den Klimawandel

Auch die Kleingärtner müssen sich auf den Klimawandel vorbereiten. Der diesjährige Frühling hat uns gezeigt was möglicherweise auf uns zukommt. Es wird auf jeden Fall wärmer. Die Saatgut-Produzenten sind schon dabei neue, hitzebeständige Saat zu produzieren.
Hier die ersten extrem hitzetoleranten Buschbohnen, Sorte Skipper.
Keimtemperatur 15 - 250 °C.


28 April 2007

Schlechtes Wetter für Nacktschnecken

Mein Garten trocknet aus. Durchschnittlich fällt bei uns im April ca. 35 mm Regen, dieses Jahr waren es bisher nur etwas über 2 mm! Dafür haben wir überdurchschnittlich viel Sonne gehabt. Das hat zur Folge, dass die Pflanzen viel schneller verblühen. Die Kirschblüte ist schon vorbei, die Apfelblüte ist voll im Gange und auch die Flieder haben angefangen zu blühen. Die Tulpen und Traubenhyazinthen sind auch schon verblüht. Meine Salate werden höchstwahrscheinlich alle auf einmal in Blüte schießen und der Spinat kommt erst mal gar nicht. Es ist viel zu warm. Das Wetter hat aber doch noch Vorteile; und nicht nur für Urlauber. Selbst für Kleingärtner gibt es etwas Positives. Die Nacktschnecken haben diesen April große Probleme zu überleben. Das Kriechen über ausgetrocknete Beete macht bestimmt keinen Spaß. Zur Zeit wird Unkraut gerupft, Rasen gemäht, Beete umgegraben. So hat man als Nacktschnecke kein leichtes Leben. Die, die noch am Leben sind, verkriechen sich in die letzten feuchten Ecken im Garten. Das hilft ihnen aber auch nicht viel, denn ich kenne die Ecken auch! Irgendwie habe ich auch Mitleid für die Nacktschnecken. Aber nicht in meinem Garten!

15 April 2007

Die Grillsaison ist eröffnet!

20 Grad im Schatten, leichte Briese und nur ein paar Wolken. Es war bestes Wetter zum Grillen. Und lecker war es auch....

02 April 2007

So ein Pech!

Unsere Enten haben wieder kein Glück gehabt! Das Ei ist weg. Als ich gestern zum Garten kam, habe ich nur noch die Eltern gesehen, vom Ei war Nichts mehr zu sehen. Ich habe überlegt, was passiert sein könnte. Also ins Wasser fallen konnte das Ei nicht, über dem Teich ist ein dünes Netz gespannt, das Ei lag darauf. Eine Katze oder ein Vogel hätte die Schale kaputt gemacht, es hätte Spuren hinterlassen. Aber an der Stelle wo vorgestern noch das Ei lag, gab es überhaupt keine Spuren. Auch in nächster Nähe nicht. Das einzige Tier, das ein Ei im Ganzen verschlucken kann, wäre eine Schlange. Und wie ich schon berichtet habe, hat sich in unserem Teich eine Ringelnatter eingenistet. Möglicherweise war sie der Täter! Aber Schlangen müssen doch auch etwas essen, oder?!
Traurige Geschichte, aber wenn die Enten langsam schlau geworden sind, suchen sie sich jetzt einen ruhigeren Platz als unseren Teich.

31 März 2007

Die Enten sind wieder da!

Und wieder mal haben wir ein Ei an unserem Teich gefunden. Die Enten müssen wirklich unseren Garten mögen. Letztes Jahr war es aber viel später, es war der 5. Mai als wir das erste Ei gefunden haben und heute haben wir noch März! Dieses Jahr ist der Frühling auch früher und alle sind glücklich darüber. Beweis auf dem Foto! Hoffentlich dieses Jahr mit dem Nachwuchs.

Die traurige Entengeschichte vom Vorjahr ist HIER zu lesen.

25 März 2007

Ich war heute im Garten

Ich war heute im Garten. Und diesmal nicht nur zum gucken! Zum Arbeiten! Der Winter (der dieses Jahr eigentlich kein richtiger Winter war) war doch sehr lang. Desto mehr freut sich der Kleingärtner wenn das Wetter am ersten Tag so schön ist, wie es heute war. Den ganzen Tag Sonne, auf dem Thermometer ca. 12 Grad, und nicht mal eine Wolke. Ich war nicht die einzige, die sich darüber gefreut hat. Ich habe Hummeln gesehen, Marienkäfer, einen Schmetterling, ganz viele Vögel und auch die Fische im Teich waren richtig aufgeweckt. Ich habe auch andere Kleingärtner gesehen! Leider auch die Nacktschnecken. Ich war kurz davor Schneckenkorn zu streuen. Habe mich aber doch noch zurück gehalten. Ich habe nämlich auch viele kleine Gehäuseschnecken gesehen, und die will ich in keinem Fall vergiften. Außer Schnecken habe ich im Garten auch wilde Kaninchen oder andere Gartenmonster die eine Vorliebe für Osterglocken haben. Die Hyazinthen sind auch abgefressen worden und wie jedes Jahr auch eine Hortensie. Ich hoffe nur, dass ich doch nicht so viele Gartenbesucher bekomme wie sonst. Aber warum eigentlich nicht?

21 März 2007

Endlich !?

Vor Beginn der Gartensaison habe ich mir einen kurzen Urlaub genehmigt. Ich hatte gehofft, dass wenn ich wieder nach Hause komme, endlich mit der Gartenarbeit beginnen kann... Aber nichts da!
Heute hat es geschneit! Dicke, fette matschige Schneeflocken! Irgendwie unmöglich. Im Winter Herbst, im Frühling Winter; mal sehen wie der Sommer wird. Für meinen Garten ist es überhaupt nicht gut, und für die Gartenbewohner bestimmt auch nicht. Trotzdem hoffe ich auf einen erfolgreiches Gartenjahr. Morgen werde ich auf jeden Fall beginnen; die Tomaten bekommen einen Platz auf der Fensterbank, die Salate kommen auf dem Balkon unter die Haube, und am Wochenende wird das Wetter hoffentlich besser. Im Garten muss dringend aufgeräumt werden, der Rasen gedüngt, der Teich gereinigt werden und vieles mehr...

12 Februar 2007

Zimmer frei!

Wir bieten einer jungen glücklichen Vogelfamilie ein gemütliches Zuhause. Neubau in sonniger Lage, ab sofort zu vermieten. Besichtigung jederzeit möglich.

08 Februar 2007

Frühlingspläne

Das Warten auf den Frühling kann besonders für einen Hobbygärtner sehr lang werden. Irgendwann Ende Januar, spätestens Mitte Februar wird der Kleingärtner unruhig. Es wird geplant und überlegt, es werden Samen- und Pflanzenkataloge gewälzt und Pläne für neue Blumenbeete gemacht. Leider hilft das Planen alleine nicht so besonders viel und egal wieviele Samentüten in der Schublade liegen, man braucht was Neues! So war ich, wie jedes Jahr wieder, einkaufen. Natürlich online! Jetzt muß ich noch überlegen wo ich meine neue billardkugelgroße ( oder billardkugelkleine) Zucchini kultivieren kann. Es wird eine schwere Entscheidung werden, glücklicherweise (aber auch zum Leidwesen) habe ich noch fast drei Monate Zeit zum Überlegen. Zu dumm!
Ein bisschen Winter kommt bestimmt noch.

25 Januar 2007

Kleingarten Krimi

Nichts los im Garten! Der Winter ist doch noch gekommen und an Gartenarbeit braucht man nicht zu denken. Dafür hat man Zeit für andere Dinge, wie z. B. zum Lesen. Da Kleingärtnerinnen allgemein sehr beliebt sind, habe ich von einem befreundeten Kurzgeschichtenschreiber eine Kurzgeschichte extra für mich geschrieben bekommen. Die Geschichte ist ein Krimi, richtig spannend und nervenzerreissend.
Dazu habe ich noch von einem Bekannten richtig gut gelungene, passende Bilder bekommen. Lesen und Anschauen lohnt sich.
Hier ist die Geschichte: MORD am GARTENTEICH
Viel Spaß beim Lesen!

31 Dezember 2006

Frohes neues Jahr!


Ich wünsche meinen Besuchern ein frohes neues Jahr 2007!!!


Eure Kleingärtnerin

10 Dezember 2006

Meteorologisch ist schon Winter...

...aber kalendarisch ist noch Herbst! Um mich noch mehr zu verwirren, hat sich mein Garten sehr frühlingshaft präsentiert! Wir haben Dezember und in meinem Garten blühen Primeln. Es kommt oft vor, dass manche Sorten im Herbst eine zweite Blühzeit haben, aber doch nicht im Dezember, oder?
Die Primel hat ihren Namen daher, dass sie als eine der ersten im Frühling blüht. Angenommen, es gibt kein Frost bis Januar, dann ist sie wirklich die allererste Blume im Garten!

28 Oktober 2006

Kleingärtnern im Herbst

Der Herbst ist eine gute Zeit für faule Kleingärtner. Man braucht keine Ausreden um nicht zum Garten gehen zu müssen. Das Wetter ist meistens zu schlecht und es gibt sowieso nicht viel zu tun. Also dann bleibe ich lieber gleich zu Hause, oder? So war das Wetter schon vorige Woche, und heute auch. Ich bin trotzdem zum Garten gefahren und war mal wieder die ganze Zeit alleine da. Nein! Das soll jetzt kein Hinweis auf die Faulheit sein.
Das Wetter war viel schöner als vorausgesagt, es hat nicht geregnet und die Sonne hat sich auch mal gezeigt. Es ist immer noch sehr bunt im Garten. Die Herbstastern blühen noch und auch die Rosen. Und das Beste, die Frühlingsblumen wie Rittersport und Primeln haben sich etschieden diesen Herbst noch mal zu blühen. Ich hoffe, der Winter kommt nicht zu schnell. Denn, wenn es gerade nicht regnet, ist der Herbst eine sehr angenhme Zeit für alle Kleingärtner, auch die Faulen.

08 Oktober 2006

Frühlingsvorbereitung

Jetzt ist die Zeit um für einen blumenreichen und bunten Frühlingsgarten zu sorgen. Die Tulpen, Osterglocken und andere Zwiebelblumen müssen jetzt gepflanzt werden. Am bestenist es, wenn die Arbeit bis Ende Oktober gemacht wird, so haben die Zwiebeln genug Zeit vor dem Winter um Wurzeln zu schlagen. In meinem Garten habe ich eigentlich genug Zwiebelblumen, trotzdem kann ich die Finger nicht davon lassen immer wieder ein paar Tüten dazu zu kaufen. Dieses Jahr habe ich aber mehr Narzissen gekauft. Ich habe gelesen, die Wühlmäuse mögen sie nicht. Dagegen sind die Tulpenzwiebeln für die Mäuse eine ausgesprochene Delikatesse, die Fasane mögen sie auch sehr gern. Interessant ist, dass viele Blumenzwiebeln giftig sind, zumindest für den Menschen. Z.B. die Tulpen- und Narzissenzwiebel, auch die Schneeglöckchen und Krokuse enthalten giftige Substanzen. Auch ein Grund die Zwiebeln so schnell wie möglich unter die Erde zu bringen. :)

30 September 2006

Laubkompost

Dieses Jahr werde ich testweise Laubkompost produzieren. Der Komposter steht schon bereit, etwas Laub ist auch schon drin. Mal sehen ob das klappt. Die Jahre davor habe ich immer ein Teil vom Laub in einer Gartenecke gehäufelt, um den Tieren eine Überwinterungsmöglichkeit zu schaffen, ein anderen Teil auf die abgeräumten Beete und den Rest auf dem Komposthaufen verteilt. Trotzdem war immer zu viel Laub da. Vor ein paar Monaten habe ich über Laubkompost gelesen und jetzt will ich es mal ausprobieren. Man braucht dazu Laub, etwas Grünzeug wie Rasenschnitt und Gartenkalk. Die genaue Beschreibung ist hier zu finden: www.kleingaertnerin.de/mischkultur.html#Laubkompost
Die Igel brauchen sich aber keine Sorgen zu machen, sie bekommen genug Laub für ihren Haufen!

20 September 2006

Es wird Herbst

Wir haben immer noch Sommer, könnte man denken. Aber im Garten hat der Herbst schon angefangen. Und woran erkennt der Gärtner, außer durch einem Blick auf den Kalender, dass der Herbst kommt? Unter anderem an den vielen Spinnweben! Die Spinnen haben ihre Fallen in jeder Ecke des Gartens gesponnen; jetzt ist Zeit für die Spinnen sich etwas Winterspeck anzufressen. Den Spinnen wünsche ich auf jeden Fall viel Appetit und hoffe, dass die Stechmücken zu ihren Lieblingsspeisen gehören.

10 September 2006

Hilfe! Eine Schlange!

Dass sich mal eine Schlange in meinen Garten verirrt hat, das wusste ich schon. Letzten Sommer habe ich eine Schlangenhaut gefunden. Eine Schlange hatte sich direkt auf dem Gehweg gehäutet. Aber dass sich eine Schlange in meinem Teich häuslich eingerichtet hat, das wollte ich nicht glauben. Heute habe ich das Monster gesehen! Ich habe mich auf die Suche über Google gemacht und herausgefunden, dass es eine Ringelnatter sein muss und sie kann bis zu 20 Jahre alt werden. Und was sagt mir das? Es sagt mir, warum meine Fische immer weniger werden! Die sind schon jetzt weniger geworden. Ich finde es überhaupt nicht lustig! Und die Fische wahrscheinlich auch nicht! Und was würden die Frösche dazu sagen? Die einzige Rettung für uns alle wäre, wenn die Schlange in den Nachbarteich umziehen würde. Der Nachbar hat sowieso zu viele Fische in seinem Teich. Da könnte eine kleine Schlange lange davon leben. Nur wie soll ich ihr das beibringen? Hat vielleicht jemand eine Idee?