30 Dezember 2015

Mein Jahresrückblick

Die Gartensaison 2015 hat bei mir nicht so besonders gut angefangen. Ende März ist die Gartenlaube meines Gartennachbarn abgefackelt. Und da sie direkt an meiner Gartengrenze stand, habe ich auch Schaden davon getragen. Mein Totholzecke, die als Versteck für Igel und andere Tiere gedacht war, wurde komplett verbrannt. Der Flieder, der dort wuchs ist auch vernichtet worden. Ein Rhododendron und der Bambus am Teich zur Hälfte.





Ich hatte noch Glück. Es hat in der Nacht viel geregnet, sonst hätte meine Laube auch Schaden genommen. Glücklicherweise haben alle Sträucher sich berappelt, der Flieder kommt auch, aber bis er so groß ist, dass er blüht, wird es ein paar Jahre dauern.
Dann kam ein kalter Frühling, der wollte nicht wirklich warm werden.
Glücklicherweise habe ich ein Gewächshaus!







Mitte Mai waren die ersten Salate fertig. Zwischen denn Salaten habe ich meine vorgezogenen Chilis gepflanzt. Am Anfang waren sie auch etwas mickrig und haben geschwächelt. Wir hatten einfach zu wenig Sonne. Aber dann haben sie durchgestartet. Leute, ich hatte noch nie so viele Chilis.




Trotz des Feuers haben wir auch Nachwuchs gehabt. Ein Pärchen Blaumeisen hat in einem unserer Nisthäuser gebrütet. Am 1 Juni sind die Kleinen rausgeflogen.







Ende Juli hatten wir die Kirschenernte. So üppig wie noch nie. Es hat für uns, die Nachbarn und die Stare ausgereicht :-)


 


Im Sommer hatte ich auch das erste Gemüse aus meinem neuen Hochbeet geerntet. Alles ist bombastisch gewachsen. Petersilie, die Gurken, Rote Beete, ein paar Buschbohnen und Salat. Dazwischen hatte ich Dill. Die Ernte war fantastisch! Deswegen habe ich mir ein zweites Hochbeet gewünscht. Er steht schon fertig und ist bereits halb voll. Im Frühling wird es mit Komposterde aufgefüllt.

Und ganz zum Schluss habe ich es noch geschafft meinen Steingarten aufzuräumen. Er war komplett zugewuchert. Manche Pflanzen hatten gar kein Platz mehr. Giersch und Löwenzahn haben dort jetzt nichts mehr zu suchen. Ich hoffe, es reicht für paar Jahre ;-)




In diesem Jahr habe ich auch sehr viele dicke Bohnen geerntet. Ich habe immer noch welche im Tiefkühler. Die Erbsen waren auch sehr lecker. Und was mich besonders gefreut hat, ich hatte sogar Erdbeeren! Vielleicht war ich einfach mal schneller als die Räuber.


Im Großen und Ganzen war es kein schlechtes Gartenjahr. Nur das Feuer war wirklich schlimm. Für kurze Zeit habe ich meine ganze Freude verloren.
Ich hoffe, im nächsten Jahr passiert nichts Schlimmes mehr. Die ganze Unglück soll im Jahr 2015 bleiben.
In diesem Sinne wünsche ich einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2016!

27 Oktober 2015

Chili und Co.

Die Chili-Ernte war in diesem Jahr ausgesprochen üppig. Ob es an dem Wetter lag, oder guter Pflege?
Getrocknet reicht es für die nächsten Jahre. Und scharf sind die Jungs, wirklich scharf.

Außerdem habe ich in diesem Jahr zum ersten mal richtig schöne Rote Bete. Wahre Riesen, 40 bis 50 cm lang. Eine Rote Beete bringt mehr als ein Kilo auf die Waage. So viel kann man gar nicht essen. Ein Teil habe ich gekocht und als Beilage zubereitet und dann eingefroren. Lecker!
Die Petersilie ist auch besonders üppig gewachsen.
Dazu muss ich sagen, dass das ganze Wurzelgemüse nur so schön geworden ist, weil ich es in meinem neuen Hochbeet ausgesät habe. Der Boden in meinem Garten war immer zu fest und zu lehmig dafür, aber jetzt funktioniert es super!
Das zweite Hochbeet wird im Frühling auch in Betrieb genommen. Im nächsten Jahr werde ich neben der Petersilie auch Karotten und Porree aussähen, vielleicht noch Sellerie. So hätte ich immer frisches Suppengemüse aus dem Beet.

25 Oktober 2015

Urlaubsfotos

Endlich habe ich geschafft meine Urlaubsfotos zu sortieren und auf die Website zu packen.
Hier sind sie:
http://www.hobby-fotografin.de/ilhas-dos-acores-die-azoren-faial/
http://www.hobby-fotografin.de/ilhas-dos-acores-die-azoren-pico/

Ich habe bisher keine Urlaubsfotos auf dem Blog gezeigt, heute mache ich eine Ausnahme, denn die Azoren sind es wert.

20 August 2015

Kleingärtner brauchen auch Urlaub!

Ja, das habe ich auch gedacht und bin in Urlaub gefahren. :-)
Alles war aufgeräumt, was zum Ernten war wurde abgeerntet. Nicht, dass ich so spontan war, gebucht habe ich bereits im April. Ich dachte halt, August wäre eine gute Zeit. ;-)
Der Urlaub war super, dafür hat mein Garten danach ausgesehen, als wäre ich mehrere Wochen unterwegs. Und dabei war ich gerade 10 Tage nicht da. Schönes Wetter,  alle paar Tage etwas Regen, alles hat sich prächtig weiterentwickelt. Als ich zurück war, hatte ich gleichzeitig 3 Riesenzucchini, stark übergewichtige Einlegegurken, eine erste rote Tomate, die so überreif war, dass sie alleine durch das pflücken geplatzt ist und in jeder Ecke Unkraut. Hilfe!!! Bin schon seit drei Tagen dabei etwas Ordnung reinzubringen.
Die Nacktschnecken haben auch Urlaub gehabt, ich war nicht da, sie könnten sich also frei bewegen, was sie offensichtlich auch schamlos ausgenutzt haben. Sie haben meine schöne weiße Dahlie komplett (!) abgefressen. An den Rittersporn im Gewächshaus haben sie sich auch rangemacht. Sie waren sogar an den Bohnen dran. Das hat mir nicht wirklich gefallen. Merkwürdigerweise haben sie aber die Tagetes gar nicht abgefressen. Wahrscheinlich hat der Salat und Chinakohl besser geschmeckt.
Und was lernen wir daraus, nie wieder Urlaub im August! Im Juli wäre aber auch nicht so günstig. Ich war mal im Juli paar Tage weg, kurz vor der Kirschernte. Nach fünf Tagen waren die Kirschen nicht mehr da. Der April ist auch keine gute Alternative, zu der Zeit gibt es ganz viel zu tun im Garten, dafür ist der Mai schon etwas besser. Vorausgesetzt man hat im April alles gemacht und einen guten Nachbar hat, der das Gewächshaus beaufsichtigt (habe ich!). Aber der Urlaub darf nicht länger als zwei Wochen sein oder sollte in die Wintermonate verlegt werden.

Insel Pico

Wie schon bemerkt, der Urlaub war super! Ich war auf den Azoren, mitten auf dem Atlantik. Ich war im Vorjahr schon mal dort, aber auf einer anderen Insel. Diesmal waren es Pico und Fajal. Es sind zwei Inseln vulkanischen Ursprung, die sich in einer Entfernung von ca. 3 Kilometern befinden.
Aus Sicht eines Hobbygärtners sind die Inseln sehr interessant, den die Gärten dort sind komplett anders als bei uns. Im Vorgarten sieht man Kakteen oder Palmen und nur selten Rasen und Blumen, so was wie Gemüsegärten hinterm Haus, gibt es gar nicht. Auf den Feldern wird sehr viel Mais angebaut und ein Gemüse, dessen Knolle wie Süßkartoffeln aussieht, heißt Taro, auch unter dem Namen Wasserbrotwurzel bekannt. Die Straßen sind auch ganz anders als unsere. Sie sind schmal, kurvig, und es gibt auf den beiden Inseln keine Autobahn. Dafür sind sie sehr blumig! Links und Rechts des Weges wachsen riesengroße Hortensien. Manchmal auch andere Sträucher. Das idyllische Bild ergänzen glückliche und zufriedene Kühe, die das ganze Jahr draußen bleiben und saftiges Grass fressen. Diese Zufriedenheit schmeckt man aus dem Käse heraus, der dort produziert wird. Die Landschaft und der Käse sind eine Reise wert!

Azorianische Kuh

Hortensien




19 Juli 2015

Ein kleiner Tomatenratgeber

Tomaten schmecken lecker und sind gesund. Das weiß jeder Hobbygärtner. Leider ist der Anbau nicht so ganz einfach.
Am Anfang wachsen die Tomatenpflanzen meistens unproblematisch. Ca. 3 Monate nach der Aussaat bilden sie bereits die ersten Blüten. Da freut sich der Gärtner!
Aber ab dann können die ersten Probleme auftreten. So ist mir mal ergangen, dass die Blüten, eine nach der anderen, direkt über der Knospe abgeknickt und abgefallen sind. Traurig, denn keine Blüte heißt keine Tomate.
Dafür gibt es mehrere Ursachen. Tomaten befruchten sich selbst, dazu brauchen sie etwas Wind, damit  der Pollen die Blüte befruchten kann. Die häufigste Ursache für abfallende Blüten ist, wenn die Tomaten in einem geschlossenen Gewächshaus, oder auf einem windgeschützten Balkon, stehen.
Für Abhilfe reicht es, die Pflanzen, so um Mittag, mehrmals zu schütten. Es funktioniert, und ist viel einfacher als künstliche Befruchtung z.B. mit einem Pinsel.
Es gibt aber auch andere Ursachen für nicht bestäubte Blüten bei Tomaten. Ich habe mal gelesen, dass bei Temperaturen unter 13 Grad und über 30 Grad die Tomatenblüten nicht befruchtet werden. Das habe ich auch selbst beobachten können. Im ersten Jahr nachdem ich mein Gewächshaus gebaut habe, hatte ich dort Tomaten gepflanzt. Sie sind riesengroß gewesen, haben aber ganz schlecht getragen. Dazu wurden die Pflanzen alle von der Tomatenfäule befallen. Zum Saisonende habe ich nur teils vergammelte, teils vertrocknete Pflanzenreste rausgeholt. Es gab mehrere Ursachen für meinen Misserfolg: Erstens war es dort viel zu heiß: an sonnigen Tagen bis 40 Grad. Dann war es auch sehr feucht, und es gab dort kaum eine Luftbewegung. Das sind die drei Elemente, die man braucht um seine Tomaten zu killen.
Jetzt bin ich eine glückliche Besitzerin von einem 7 qm. großem Balkon. Dort stehen meine Tomaten, geschützt vom Regen in warmen, aber nie zu heißen Lage. In diesem Jahr hoffe ich auf ein großen Erfolg!
Im Vorjahr habe ich einen anderen Fehler gemacht. Ich hatte drei verschiedene Sorten von Tomaten. Sie alle standen ziemlich dicht zusammen. Im Endeffekt, hatte ich nur ganz wenige Tomaten, einer Sorte die es gar  nicht gibt ;-) . Dadurch, dass sie dicht beieinander gestanden haben, habe sie sich gegenseitig befruchtet. So habe ich, ganz ungewollt, Kreuzungen erschaffen, die ich gar nicht wollte.
Es gab nur wenige Früchte, und besonders lecker waren sie auch nicht.

Jetzt sind meine Pflanzen soweit, dass sich die ersten kleinen Tomaten zeigen, noch klein, aber es besteht die Chance dass sie großer werden :-)
Damit es auch passiert, kann man den Pflanzen etwas helfen. Es wird überflüssiges Blattwerk von der Pflanze entfernt. Viele kennen das Ausgeizen. Ausgeizen bedeutet, dass man die aus den Blattachseln wachsende junge Seitentriebe rausbricht. Ratsam ist es auch, die untersten Blätter zu entfernen. Sie würden frühzeitig sowieso gelb werden und von alleine Abfallen.

Dann gibt es noch Krankheiten, die unsere Tomaten befallen können. Die häufigste ist die Kraut- und Braunfäule, auch Tomatenfäule genannt. Erst werden die Blätter braun, später auch die Tomaten selbst. Es ist eine Pilzkrankheit. Eine befallene Pflanze kann man nicht retten. Es ist aber möglich der Krankheit vorzubeugen. Die Tomaten mögen es unten nass, oben trocken. Es heißt, kein Wasser auf die Blätter. Ein überdachtes, seitlich offenes Tomatenhaus wäre ideal.

Es gibt noch einen Aspekt, der uns immer noch ein Strich durch die Rechnung machen kann: das Wetter. Damit die Tomaten groß und Süß werden, brauchen sie die Sonne. Darauf haben wir leider kein Einfluss, es bleibt zu hoffen, das der Sommer lang und sonnig wird. So wäre es möglich die Tomaten bis in den Herbst zu ernten.

Und noch was, habt ihr gewusst dass es auch mehrjährige Tomatensorten gibt?




17 Juni 2015

Ernte!

Es sind schon ein paar Wochen vergangen seit meinen letzten Bericht. Irgendwie fehlt mir die Zeit zum bloggen. Wenn ich Zeit habe, bin ich im Garten, es gibt halt immer was zu tun :-) Aber da ich eine fleißige Gärtnerin bin, ich bekomme auch eine Belohnung! Und was ist die schönste Belohnung für einen Hobbygärtner? Die üppige Ernte natürlich!  Seit Wochen haben wir mindestens alle zwei Tage einen frischen Salat. Rote Bete-Suppe und Sauerampfersuppe hatten wir auch schon.

Im Gewächshaus kann man schon die ersten Peperoni sehen.
Petersilie und Dill wachsen prächtig. Ausnahmsweise sehen auch die Zwiebeln wirklich gut aus. Sonst waren sie immer etwas mickrig.
Demnächst gibt es Zucchini.





Im Vorjahr habe ich zum ersten mal Kartoffeln und Dicke Bohnen als Mischkultur gehabt. Es hat super funktioniert. Somit habe ich in diesem Jahr doppelt so viele Kartoffeln und Dicke Bohnen gepflanzt. Zusammen stehen sie ausgezeichnet! In Kürze gibt es bei uns Dicke Bohnen mit Speck. Lecker!
Mein Hochbeet ist auch schon voll bepflanzt, und daneben steht schon das Nächste. Das wird gerade mit Kompost aufgefüllt. Ja, mein Garten entwickelt sich prächtig!



04 Mai 2015

Feuer

Mein Gartenjahr hat gar nicht so gut begonnen.
Ende März ist die Laube meines Gartennachbarn abgebrannt, und wäre es nicht so regnerisch an dem Tag, wäre schlimmstenfalls auch meine abgefackelt.
 
Leider hat mein Garten trotzdem Schäden davon getragen. Ein schöner Rhododendron, links im Bild,  ist zur Hälfte abgebrannt, die andere Hälfte ist noch grün. Ich hoffe, dass er sich wieder berappelt. Heute war sogar eine kleine, verkümmerte Blüte dran. Ich müsste ihn richtig zurückschneiden, aber ich weiß garnicht, wo ich anfangen soll.
Der Bambus hat auch was abgekriegt, so ca. zwei drittel der Halme sind vertrocknet. Da muss ich auch mit der Schere ran.
Der Flieder, in drei verschiedenen Farben: Verbrannt. Ich habe noch Hoffnung, dass er wieder austreibt.
Links im Bild ist ein Baumstamm zu sehen. Es ist ein sehr alte Eiche. Sie hat auch was abgekriegt. Eine Seite ist ganz schwarz und einige Äste sind tot.
Die Hitze war so stark, das der Blauregen, der mehrere Meter entfernt steht, an einer Seite ausgetrocknet ist, und die Regentonne, die an  der Ecke von meiner Laube steht zur Hälfte geschmolzen ist.
Jetzt, vier Wochen danach, habe ich immer noch nicht alles aufgeräumt. In der ersten zwei Wochen habe ich rein gar nichts gemacht, es hat noch sehr stark nach Asche gerochen. 
Feuer im Garten ist wirklich schlimm, für den Mensch und für das Tier. Mein schöner Igelhaufen ist nicht mehr da. Jetzt muss ich eine andere geeignete Stelle für die Igel suchen. Das Baumaterial habe ich bereits von einer netten Nachbarin bekommen. :-)

06 März 2015

Sind Stiefmütterchen spießig?


Früher hätte ich ganz bestimmt keine Stiefmütterchen in meine Blumenkästen gepflanzt. Ist doch nur was für Spießer! Demnach bin ich jetzt eine Spießerin geworden. Altersbedingt ist meine Spießigkeit aber nicht; mehr so rein zufällig ;-)

Ich war heute Blumen für den Balkon kaufen. Und eine wirklich große Wahl hat man in dieser Zeit nicht. Es ist noch nicht wirklich Frühling und es kann noch kurzfristig frieren. Was nimmt man dann? Meine Wahl ist auf die spießigen Stiefmütterchen, die nicht minder spießigen Primeln und die vielleicht etwas weniger spießigen Hornveilchen gefallen. Zusammen sind sie überhaupt nicht spießig und auch nicht ein Bisschen langweilig. Ich finde sie alle wunderschön frühlingshaft!

Oder vielleicht ist mein Blumenkasten dabei doch etwas altmodisch? Nein, altmodisch sagt man nicht, es ist Vintage!

28 Februar 2015

Beispiele MischkulturBeete

Es ist nicht möglich sich alle Möglichkeiten für gute Nachbarschaft in der Mischkultur zu merken. Mit Bildern ist es einfacher, oder?





22 Februar 2015

Mein Garten im Internet

Meine Website, die kleingaertnerin.de und mein Schrebergarten werden immer bekannter.
Neulich wurde mein Garten bei http://stadtlandflair.de/ gezeigt.
Ich habe einen Platz in der Rubrik "Unser Garten" bekommen.
Hier ist es nachzulesen: http://stadtlandflair.de/unser-garten/gosias-kleingartenparadies-in-bildern/.
Schön, was?

http://stadtlandflair.de/unser-garten/gosias-kleingartenparadies-in-bildern/

11 Februar 2015

Ich habe schon angefangen!

Meine Peperoni sind schon drin! Ja, ich habe sie vor wenigen Tagen ausgesät. Die eine Chili, die ich zum wiederholtem Mal zu überwintern versuche, sieht auch ganz gut aus. Wenn es klappt, wird es, kulinarisch gesehen, ein scharfer Sommer!
In diesem Jahr wird alle ganz anders, denn ich habe mein Hochbeet. Und im Laufe des Jahres kommt noch eins dazu.
Ich hoffe darauf, dass ich endlich all das anbauen kann, was in meinem lehmigen Boden bisher nicht funktioniert hat, wie Wurzelpetersilie, Karotten und Rote Bete. Ich wollte auch noch Erdbeeren dazu pflanzen, mittlerweile ich bin mir aber nicht ganz sicher ob es klappen würde. Da der Boden in einem Hochbeet ständig einsackt, muss nachgefüllt werden. So würden die Erdbeeren schnell unter die Erde kommen, oder? Mal sehen. Ich werde es auf jeden Fall versuchen.
In den nächsten Wochen werde ich Tomaten aussähen. Ich muss auch unbedingt noch einkaufen gehen. Ich will auf jeden Fall Dicke Bohnen haben. Im Vorjahr habe ich sie in Mischkultur mit Kartoffeln gehabt. Die Bohnen waren fantastisch!
Natürlich auch Buschbohnen und Spinat. Das ist mein Pflichtprogramm.
Wenn in den nächsten Wochen kein richtiger Winter zu uns kommt, dann werde ich im Gewächshaus beginnen. Spinat und Radieschen kann man schon Ende Februar, Anfang März aussähen. Dann sind sie fertig bevor meine Peperoni ausgepflanzt werden.
Da es im Vorjahr mit den Gurken im Freiland nicht geklappt hat, werde ich welche im Gewächshaus einpflanzen.
Ja, es ist nicht mehr lange hin bis zum Frühling! Endlich!

31 Dezember 2014

Frohes neues Jahr!

Ich wünsche einen guten Rutsch und ein frohes, gesundes neues Jahr 2015!

29 November 2014

Novembergarten

Seit Jahren hatten wir nicht so einen warmen November. Vor einer Woche war ich im Garten und habe diese Fotos gemacht. Der Winter kommt spät, ich hoffe aber auch, er bleibt nicht lange! :-)









25 August 2014

Ich habe ein Hochbeet!

Ich habe ein Hochbeet bekommen. Und nicht was fertiges aus dem Baumarkt ;-)
Sondern selbst gemacht, aus besten Materialien, sozusagen maßgeschneidert! Maße 180 x 120 x 80 cm.



Es wäre viel einfacher ein fertiges Hochbeet zu kaufen, aber das, was bezahlbar ist, würde nicht mal den Winter überstehen, und was vernünftig gebaut ist, kostet gleich ganz viel Geld. So haben wir uns für die Marke "Eigenbau" entschieden. Im Winter werde ich eine Bauanleitung auf die www.kleingaertnerin.de reinstellen. Und dann, im nächtem Jahr, wird noch ein Hochbeet gebaut :-)

In meinem Garten ist der Boden teilweise so lehmig, dass manche Gemüse überhaupt nicht wachsen wollen. Seit Jahren versuche ich es erfolgslos mit Roter Bete und Porree. Auf Möhren habe ich schon längst ganz verzichtet. Ich hoffe, im Hochbeet klappt es besser. Meine Erdbeeren will ich künftig auch im Hochbeet haben, damit ich wenigsten etwas ernten kann. Sonst waren die Mäuse und Vögel immer schneller als ich.
Bis dahin muss ich mein Hochbeet noch füllen. Ganz nach unten kommt grobes Holz, dann etwas feiner. Als nächste Schicht unreifer Kompost, Gartenabfälle, Laub. Ganz nach oben kommt feiner Kompost. Bis das Ding voll ist, wird es aber noch dauern!

18 August 2014

Tomaten und Paprika


In diesem Jahr sind die Tomaten und Paprika besonders schön geworden.
Die Paprika, Sorte "Tuba", kann man auch grün essen. Die Tomate "Costoluto Fiorentino" ist sehr lecker, ist eine Fleischtomate und eignet sich besonders gut für Soßen. Die werde ich wieder anbauen.

10 Juli 2014

Neue Ernte

Die Ernte hat vor wenigen Tagen begonnen.
Die Tomaten werden langsam rot und die Schlangenbohnen haben eine Länge von ca. 20 cm. erreicht. Sie werden noch dreifach so lang. Die Brechbohnen mit neuen Kartoffeln gibt es wenigen Tagen.  Und selbst mit dem Spinat hat es funktioniert! Der wollte sonst nie in meinem Garten.

Ich hoffe, das Wetter bleibt gut! :-)


Die Erbsen gab es vorige Woche. Indisch.

Gestern gab es Salat

Heute Dicke Bohnen mit Speck und Zwiebeln. Lecker!

11 Juni 2014

Ein Zwischenbericht aus dem Kleingarten

In diesem Jahr habe ich schon sehr früh mit der Gartenarbeit angefangen. Glücklicherweise waren der März und April besonders warm. Alles hat gut geklappt und die Gemüseernte ist voll im Gange.
Als allererstes haben wir die Kopfsalate gegessen. Man waren die lecker! Dann war der Spinat dran, Radieschen und Dill. Etwas Spinat und Dill habe ich eingefroren. Der restliche Dill wird noch ausreifen und dann als ganze Pflanze getrocknet. Den brauche ich später als Gewürz für meine Salzgurken.
Die zukünftigen Salzgurken machen sich auch sehr gut. Ausgesät Ende April, habe ich sie am 20. Mai ausgepflanzt und jetzt blühen sie schon. Noch drei, vier Wochen bis zur Ernte. In diesem Jahr habe ich meine Gurken zusammen mit Erbsen, Salat und Phazelia ausgepflanzt. Die ganz kleinen Gurkenpflanzen sind sehr empfindlich. Durch die Erbsen werden sie vor zu starker Sonne geschützt. Die gemischte Bepflanzung hat auch die Erde nicht so schnell austrocknen lassen. Die Phazelia fängt jetzt auch an zu blühen. Sie ist bei Insekten heiß geliebt, und bei der Gelegenheit werden auch die Gurkenblüten bestäubt.

Ich hoffe auf eine gute Ernte bei den Kartoffeln und den dicken Bohnen. Ich habe sie zusammen gesät. Die beiden gedeihen sehr gut. Auf einem anderem Stück habe ich noch eine Reihe Kartoffeln, die sehen weit nicht so gut aus wie die Mischkultur. Die Mischkultur bringt es mit sich, dass die Pflanzen sich gegenseitig positiv beeinflussen. Hier der Beweis :-)
Im Jahr davor habe die selbe Kombination ausprobiert. Ich habe die Dicken Bohnen Anfang März ausgesät, aber danach ist es leider sehr kalt mit viel Schnee geworden. Der April war auch sehr kalt und die Bohnen haben es nicht geschafft unter dem Schnee zu keimen.

Auch die Paprika entwickelt sich sehr schön, wir haben gerade Mitte Juni, und die Paprikastauden haben ganz viele Blüten und es sind schon kleine Früchte sichtbar. Es wird aber noch paar Wochen dauern bis ich ernten kann. Ich denke, schneller kommen die Tomaten auf den Tisch. Die ersten Früchte sind sichtbar; im Gewächshaus sowie auf dem Balkon. Ich freue mich schon.

In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal Buschbohnen in Töpfen vorgezogen. Ich habe sie ins Gewächshaus gestellt, nach wenigen Tagen haben sie gekeimt und nach weiteren zwei Wochen habe ich sie ausgepflanzt. Sie stehen sehr gut. Und da ich Bohnen sehr mag, versuche ich es mit den exotischen Schlangenbohnen. Sie brauchen sehr viel Wärme, ich habe 15 Pflanzen ins Gewächshaus gepflanzt. Ich hoffe, es wird was. Ich werde darüber berichten.

Ansonsten geht es meinem Garten ganz gut. Wie in anderen Jahren, haben wir viele Nacktschnecken, die Wühlmäuse wühlen vor sich hin, nur die Rehe besuchen uns nicht mehr so oft wie früher und ich hoffe, sie bleiben auch weg. Ich habe zwar schon mehrere gesehen, aber wahrscheinlich ist die Hecke doch zu hoch und sie gehen lieber zu den Nachbarn.



29 April 2014

Tulpen

 Sind die Tulpen nicht schön? In diesem Frühling sind sie noch schöner als sonst.
Habt ihr schon gewusst, dass Tulpen aus Persien stammen?
Sie mögen es im Winter kalt und im Sommer trocken, wie es in ihrer ursprünglichen Heimat ist. Sie blühen nur dort, wo es auch echte Winter gibt, ohne Frost keine Blüte.
Man muss sie auch nicht unbedingt nach der Blüte aus der Erde nehmen, vorausgesetzt, sie stehen nicht im Wasser. Also bei ausreichender Dränage: eine Schicht Sand unter die Zwiebel, dürfen sie im Garten "übersommern". So spart man sich eine Menge Zeit.
Es gibt  sogar Sorten, die sich ausgesprochen gut für Steingärten eignen z.B. die Sorte "Rotkäppchen" oder "Robin Hood". Ich hatte auch welche, leider sind die Zwiebeln gefressen worden. Irgendein Tier buddelt sie aus, möglicherweise ein Fasan. Ich habe gehört, sie fressen gerne Tulpenzwiebeln. Für uns Menschen sind sie allerdings giftig.

09 April 2014

Paprika und Tomaten



Am 12 Februar habe ich meine Tomaten und Paprika ausgesät.














Nach drei Wochen waren sie schon soooo groß!













Die Paprika 4 Wochen nach der Aussaat.

















Heute, fast zwei Monate nach der Aussaat sehen sie alle so aus:


 
Ich hoffe auf eine reiche Ernte :-)





16 Februar 2014

Die Frühlingsboten


Die ersten Krokusse und Schneeglöckchen sind schon da! Ist das nicht schön?
Gestern hatten wir es 12 Grad warm. Ich habe endlich in den Garten gehen können und habe ganz viel geschafft. Mein Gewächshaus ist bezugsfertig, ein Gemüsebeet habe ich umgegraben, die Erdbeeren vom Unkraut befreit.
Die Tage davor habe ich noch die Paprika und Tomaten gesät. Sie stehen jetzt schön warm in der Wohnung. Die Paprika braucht mindestens 2 Wochen bis sie keimt, mit Tomaten soll es schneller gehen. Diesmal habe ich Tomatensamen nicht gekauft. Nach enttäuschenden Ergebnissen in den vorigen Jahren habe ich auf Facebook ein Aufruf gestartet und vier schöne Tomatensorten erhalten. Und es sind keine F1-Hybriden, also sollten sie besonders lecker schmecken, kann ich mir für die nächste Saison selbst die Saat produzieren.
Die Paprika ist sie Sorte "Tuba". Ich habe sie vor zwei oder drei Jahren schon gehabt. War sehr lecker.
Ansonsten haben meine Chili hat schon die ersten Blüten. Ich hatte sie im vorigem Jahr im Gewächshaus. Im Herbst habe ich sie ausgebuddelt, stark eingekürzt, auf die Fensterbank gestellt und gehofft, dass sie überlebt und keine Läusebefall kriegt. Bisher hat es funktioniert. In zwei Monaten geht sie wieder ins Gewächshaus. Ich hoffe nur, wie bekommen keinen Schnee im März wie im Vorjahr.