04 Mai 2016

Nachwuchs


Im April war ich zwei Wochen im Urlaub. Da hat sich eine Amsel gedacht, hier ist es doch so ruhig, nettes Gartenhaus, keiner stört usw. Kurzerhand hat sie beschlossen ein Nest zu bauen,  unter dem Veranda-Dach. Letztes Wochenende war sie mit dem Bau fertig und hat sofort Eier gelegt.
Seitdem sitzt sie drauf und brütet. Heute bereits den fünften Tag. Manchmal fliegt sie für eine Stunde oder zwei weg. Beim ersten Mal dachte ich, sie würde nicht wieder kommen. Am nächsten Tag war sie aber wieder da.
Ich habe gelesen, Amseln brauchen zwei Wochen zum brüten, und dann weitere zwei Wochen um die Kleinen zu hüten.
Praktisch heißt es, bis Ende Mai kein Rasenmähen, kein Grillen, kein Veranda für mich!
Aber was tut man nicht für die Kinder, auch wenn es Amsel-Kinder sind :-)

01 April 2016

Der Frühling!

Endlich Frühling! Zwar noch mit ein paar Schönheitsfehlern, aber er ist da! Und ich bin voll in Gange.
Meine Erbsen sind schon ca. 10 cm groß, die Salate und Spitzkohl im Gewächshaus haben ungefähr die selbe Größe.
Dicke Bohnen und Spinat sind ausgesät. Dazwischen kommen die Kartoffeln, ganz nach Kunst der Mischkultur. Die Steckzwiebeln habe ich auch alle gesteckt, aber irgend jemand (aber wer?) hat sich daran bedient und so ziemlich die Hälfte geklaut.
Es heißt, man soll die kleinen Zwiebeln nur so tief stecken, dass die Spitze rausguckt. Es ist eine sehr tierfreundliche Anweisung. So müssen sie nicht lange suchen. Das nächste Mal werde ich die Zwiebeln tiefer stecken.
Im Gewächshaus habe ich in diesem Jahr einen Großputz durchgeführt. Scheiben und Rahmen geschrubbt und Erde ausgetauscht. Und ich hoffe natürlich auf eine besonders gute Ernte :-)




Mein zweites Hochbeet ist auch schon im Einsatz. Ich hoffe, dass mein Plan aufgeht, und ich endlich mein Extra-Bio-Suppengemüse bekomme.
Die Tomaten stehen alle brav auf der Fensterbank, es dauert noch ein paar Wochen bis sie ausgepflanzt werden. Ich habe diesmal eine italienische Fleischtomate mit dabei. Daraus würde ich gerne für den Winter etwas Tomatensoße machen.
Das Wetter soll sich zum Wochenende etwas bessern, mir würde auch schon Regenfrei reichen. Dann kommen noch die Kartoffeln in die Erde.
Mal sehen wie die Nacktschnecken-Population den Winter überdauert hat. Bisher habe ich glücklicherweise noch nicht sehr viele gesehen. Naja, sie sind auch noch sehr klein, sehr leicht zu übersehen. ;-)

09 März 2016

Die Fauna

Seit ich das Futterhaus im Garten habe, sehe ich viel mehr Leben im Garten. Nicht dass es vorher keine Tiere gab, jetzt kann ich sie viel besser beobachten. An einer Futterquelle fressen sich viele Tiere satt. Leider sind auch die Ratten dabei.
Eichhörnchen
 
Rotkehlchen, überhaupt nicht ängstlich

Blaumeisen gibt es hier ganz viele

Die Ratten, früher nie gesehen


20 Februar 2016

Es geht los!

Ich habe angefangen!
Mein Gewächshaus ist frisch geputzt, demnächst kommt noch neue Erde rein und dann kann gepflanzt werden. Geplant ist als erstes Kopfsalat und Spitzkohl, Ende April kommen noch Tomaten rein. Zwischen den Tomaten werde ich, für eine frühere Ernte, ein paar Buschbohnen pflanzen.

Die ersten Aussaaten habe ich vor einigen Tagen gemacht. Zwei Sorten Tomaten, Spitzkohl und Kopfsalat sind bereits ausgelaufen.
Im Garten blühen schon Schneeglöckchen, Primeln und Krokusse. Richtig früh, dafür dass wir noch Februar haben.  Ich hoffe nur, dass im März kein Schnee mehr kommt. Ich würde am liebsten loslegen. Leider regnet es bei uns fast jeden Tag. 

Mein zweites Hochbeet muss noch gefüllt werden. Dort werde ich Einlegegurken pflanzen und Suppengemüse! Karotten und Petersilie wollten noch nie in meinem Garten gedeihen, aber jetzt!
Ein weiterer Vorteil eines Hochbeets liegt daran, dass sich im Frühling die Erde schneller aufwärmt, dadurch keimen die Aussaaten deutlich schneller. Man kann es auch sehr einfach mit Folie bedecken, damit die vorhandene Wärme nicht entweicht bei schlechten Wetter. Man muss nicht umgraben und beim Arbeiten tut der Rücken nicht weh.
So ein Hochbeet ist wirklich super.

Ansonsten habe ich noch nicht viele Pläne gemacht. Auf jeden Fall werde ich wieder Erbsen und Buschbohnen haben. In diesem Jahr verzichte ich allerdings auf eigene Chilis. Vom Vorjahr habe ich noch genug getrocknet. Je nach Wetter würde ich es gerne mit Chinakohl oder Pak Choi versuchen, vorausgesetzt, die Nacktschnecken haben sich nicht so gut vermehrt. Diese kriechenden Biester, die sind schon da!

16 Januar 2016

Ugly - die Hässliche

Ugly ist eine, selten zum Kauf angebotene, Zitrusfrucht.
Der Name bedeutet "hässlich", was teilweise der Wahrheit entspricht, denn die Frucht von Ugly sieht aus wie eine unreife, dreckige Orange mit einer großporigen, ledrigen Schale, also optisch nicht besonders appetitlich ;-)

Lt. Wikipedia, sie ist eine Kreuzung aus Mandarine, Grapefruit und Pampelmuse. Schmeckt etwas säuerlich-süß  und aromatisch. Hat sehr wenige Samen.
Ich hatte Glück. In meinen Uglys habe ich nur ein Kern gefunden und er ist gekeimt!
Nach fast fünf Monaten ist meine Ugly stolze 14 cm groß. Und ich hoffe, bevor ich in Rente gehe, wird sie mal ein paar Früchte tragen.



08 Januar 2016

Die neue Kleingärtnerin ist da!

Habt Ihr schon gesehen?
Die neue Kleingärtnerin ist da! Sie feiert im April ihr 10 Geburtstag :-)
http://www.kleingaertnerin.de/




http://www.kleingaertnerin.de



30 Dezember 2015

Mein Jahresrückblick

Die Gartensaison 2015 hat bei mir nicht so besonders gut angefangen. Ende März ist die Gartenlaube meines Gartennachbarn abgefackelt. Und da sie direkt an meiner Gartengrenze stand, habe ich auch Schaden davon getragen. Mein Totholzecke, die als Versteck für Igel und andere Tiere gedacht war, wurde komplett verbrannt. Der Flieder, der dort wuchs ist auch vernichtet worden. Ein Rhododendron und der Bambus am Teich zur Hälfte.





Ich hatte noch Glück. Es hat in der Nacht viel geregnet, sonst hätte meine Laube auch Schaden genommen. Glücklicherweise haben alle Sträucher sich berappelt, der Flieder kommt auch, aber bis er so groß ist, dass er blüht, wird es ein paar Jahre dauern.
Dann kam ein kalter Frühling, der wollte nicht wirklich warm werden.
Glücklicherweise habe ich ein Gewächshaus!







Mitte Mai waren die ersten Salate fertig. Zwischen denn Salaten habe ich meine vorgezogenen Chilis gepflanzt. Am Anfang waren sie auch etwas mickrig und haben geschwächelt. Wir hatten einfach zu wenig Sonne. Aber dann haben sie durchgestartet. Leute, ich hatte noch nie so viele Chilis.




Trotz des Feuers haben wir auch Nachwuchs gehabt. Ein Pärchen Blaumeisen hat in einem unserer Nisthäuser gebrütet. Am 1 Juni sind die Kleinen rausgeflogen.







Ende Juli hatten wir die Kirschenernte. So üppig wie noch nie. Es hat für uns, die Nachbarn und die Stare ausgereicht :-)


 


Im Sommer hatte ich auch das erste Gemüse aus meinem neuen Hochbeet geerntet. Alles ist bombastisch gewachsen. Petersilie, die Gurken, Rote Beete, ein paar Buschbohnen und Salat. Dazwischen hatte ich Dill. Die Ernte war fantastisch! Deswegen habe ich mir ein zweites Hochbeet gewünscht. Er steht schon fertig und ist bereits halb voll. Im Frühling wird es mit Komposterde aufgefüllt.

Und ganz zum Schluss habe ich es noch geschafft meinen Steingarten aufzuräumen. Er war komplett zugewuchert. Manche Pflanzen hatten gar kein Platz mehr. Giersch und Löwenzahn haben dort jetzt nichts mehr zu suchen. Ich hoffe, es reicht für paar Jahre ;-)




In diesem Jahr habe ich auch sehr viele dicke Bohnen geerntet. Ich habe immer noch welche im Tiefkühler. Die Erbsen waren auch sehr lecker. Und was mich besonders gefreut hat, ich hatte sogar Erdbeeren! Vielleicht war ich einfach mal schneller als die Räuber.


Im Großen und Ganzen war es kein schlechtes Gartenjahr. Nur das Feuer war wirklich schlimm. Für kurze Zeit habe ich meine ganze Freude verloren.
Ich hoffe, im nächsten Jahr passiert nichts Schlimmes mehr. Die ganze Unglück soll im Jahr 2015 bleiben.
In diesem Sinne wünsche ich einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2016!

27 Oktober 2015

Chili und Co.

Die Chili-Ernte war in diesem Jahr ausgesprochen üppig. Ob es an dem Wetter lag, oder guter Pflege?
Getrocknet reicht es für die nächsten Jahre. Und scharf sind die Jungs, wirklich scharf.

Außerdem habe ich in diesem Jahr zum ersten mal richtig schöne Rote Bete. Wahre Riesen, 40 bis 50 cm lang. Eine Rote Beete bringt mehr als ein Kilo auf die Waage. So viel kann man gar nicht essen. Ein Teil habe ich gekocht und als Beilage zubereitet und dann eingefroren. Lecker!
Die Petersilie ist auch besonders üppig gewachsen.
Dazu muss ich sagen, dass das ganze Wurzelgemüse nur so schön geworden ist, weil ich es in meinem neuen Hochbeet ausgesät habe. Der Boden in meinem Garten war immer zu fest und zu lehmig dafür, aber jetzt funktioniert es super!
Das zweite Hochbeet wird im Frühling auch in Betrieb genommen. Im nächsten Jahr werde ich neben der Petersilie auch Karotten und Porree aussähen, vielleicht noch Sellerie. So hätte ich immer frisches Suppengemüse aus dem Beet.

25 Oktober 2015

Urlaubsfotos

Endlich habe ich geschafft meine Urlaubsfotos zu sortieren und auf die Website zu packen.
Hier sind sie:
http://www.hobby-fotografin.de/ilhas-dos-acores-die-azoren-faial/
http://www.hobby-fotografin.de/ilhas-dos-acores-die-azoren-pico/

Ich habe bisher keine Urlaubsfotos auf dem Blog gezeigt, heute mache ich eine Ausnahme, denn die Azoren sind es wert.

20 August 2015

Kleingärtner brauchen auch Urlaub!

Ja, das habe ich auch gedacht und bin in Urlaub gefahren. :-)
Alles war aufgeräumt, was zum Ernten war wurde abgeerntet. Nicht, dass ich so spontan war, gebucht habe ich bereits im April. Ich dachte halt, August wäre eine gute Zeit. ;-)
Der Urlaub war super, dafür hat mein Garten danach ausgesehen, als wäre ich mehrere Wochen unterwegs. Und dabei war ich gerade 10 Tage nicht da. Schönes Wetter,  alle paar Tage etwas Regen, alles hat sich prächtig weiterentwickelt. Als ich zurück war, hatte ich gleichzeitig 3 Riesenzucchini, stark übergewichtige Einlegegurken, eine erste rote Tomate, die so überreif war, dass sie alleine durch das pflücken geplatzt ist und in jeder Ecke Unkraut. Hilfe!!! Bin schon seit drei Tagen dabei etwas Ordnung reinzubringen.
Die Nacktschnecken haben auch Urlaub gehabt, ich war nicht da, sie könnten sich also frei bewegen, was sie offensichtlich auch schamlos ausgenutzt haben. Sie haben meine schöne weiße Dahlie komplett (!) abgefressen. An den Rittersporn im Gewächshaus haben sie sich auch rangemacht. Sie waren sogar an den Bohnen dran. Das hat mir nicht wirklich gefallen. Merkwürdigerweise haben sie aber die Tagetes gar nicht abgefressen. Wahrscheinlich hat der Salat und Chinakohl besser geschmeckt.
Und was lernen wir daraus, nie wieder Urlaub im August! Im Juli wäre aber auch nicht so günstig. Ich war mal im Juli paar Tage weg, kurz vor der Kirschernte. Nach fünf Tagen waren die Kirschen nicht mehr da. Der April ist auch keine gute Alternative, zu der Zeit gibt es ganz viel zu tun im Garten, dafür ist der Mai schon etwas besser. Vorausgesetzt man hat im April alles gemacht und einen guten Nachbar hat, der das Gewächshaus beaufsichtigt (habe ich!). Aber der Urlaub darf nicht länger als zwei Wochen sein oder sollte in die Wintermonate verlegt werden.

Insel Pico

Wie schon bemerkt, der Urlaub war super! Ich war auf den Azoren, mitten auf dem Atlantik. Ich war im Vorjahr schon mal dort, aber auf einer anderen Insel. Diesmal waren es Pico und Fajal. Es sind zwei Inseln vulkanischen Ursprung, die sich in einer Entfernung von ca. 3 Kilometern befinden.
Aus Sicht eines Hobbygärtners sind die Inseln sehr interessant, den die Gärten dort sind komplett anders als bei uns. Im Vorgarten sieht man Kakteen oder Palmen und nur selten Rasen und Blumen, so was wie Gemüsegärten hinterm Haus, gibt es gar nicht. Auf den Feldern wird sehr viel Mais angebaut und ein Gemüse, dessen Knolle wie Süßkartoffeln aussieht, heißt Taro, auch unter dem Namen Wasserbrotwurzel bekannt. Die Straßen sind auch ganz anders als unsere. Sie sind schmal, kurvig, und es gibt auf den beiden Inseln keine Autobahn. Dafür sind sie sehr blumig! Links und Rechts des Weges wachsen riesengroße Hortensien. Manchmal auch andere Sträucher. Das idyllische Bild ergänzen glückliche und zufriedene Kühe, die das ganze Jahr draußen bleiben und saftiges Grass fressen. Diese Zufriedenheit schmeckt man aus dem Käse heraus, der dort produziert wird. Die Landschaft und der Käse sind eine Reise wert!

Azorianische Kuh

Hortensien




19 Juli 2015

Ein kleiner Tomatenratgeber

Tomaten schmecken lecker und sind gesund. Das weiß jeder Hobbygärtner. Leider ist der Anbau nicht so ganz einfach.
Am Anfang wachsen die Tomatenpflanzen meistens unproblematisch. Ca. 3 Monate nach der Aussaat bilden sie bereits die ersten Blüten. Da freut sich der Gärtner!
Aber ab dann können die ersten Probleme auftreten. So ist mir mal ergangen, dass die Blüten, eine nach der anderen, direkt über der Knospe abgeknickt und abgefallen sind. Traurig, denn keine Blüte heißt keine Tomate.
Dafür gibt es mehrere Ursachen. Tomaten befruchten sich selbst, dazu brauchen sie etwas Wind, damit  der Pollen die Blüte befruchten kann. Die häufigste Ursache für abfallende Blüten ist, wenn die Tomaten in einem geschlossenen Gewächshaus, oder auf einem windgeschützten Balkon, stehen.
Für Abhilfe reicht es, die Pflanzen, so um Mittag, mehrmals zu schütten. Es funktioniert, und ist viel einfacher als künstliche Befruchtung z.B. mit einem Pinsel.
Es gibt aber auch andere Ursachen für nicht bestäubte Blüten bei Tomaten. Ich habe mal gelesen, dass bei Temperaturen unter 13 Grad und über 30 Grad die Tomatenblüten nicht befruchtet werden. Das habe ich auch selbst beobachten können. Im ersten Jahr nachdem ich mein Gewächshaus gebaut habe, hatte ich dort Tomaten gepflanzt. Sie sind riesengroß gewesen, haben aber ganz schlecht getragen. Dazu wurden die Pflanzen alle von der Tomatenfäule befallen. Zum Saisonende habe ich nur teils vergammelte, teils vertrocknete Pflanzenreste rausgeholt. Es gab mehrere Ursachen für meinen Misserfolg: Erstens war es dort viel zu heiß: an sonnigen Tagen bis 40 Grad. Dann war es auch sehr feucht, und es gab dort kaum eine Luftbewegung. Das sind die drei Elemente, die man braucht um seine Tomaten zu killen.
Jetzt bin ich eine glückliche Besitzerin von einem 7 qm. großem Balkon. Dort stehen meine Tomaten, geschützt vom Regen in warmen, aber nie zu heißen Lage. In diesem Jahr hoffe ich auf ein großen Erfolg!
Im Vorjahr habe ich einen anderen Fehler gemacht. Ich hatte drei verschiedene Sorten von Tomaten. Sie alle standen ziemlich dicht zusammen. Im Endeffekt, hatte ich nur ganz wenige Tomaten, einer Sorte die es gar  nicht gibt ;-) . Dadurch, dass sie dicht beieinander gestanden haben, habe sie sich gegenseitig befruchtet. So habe ich, ganz ungewollt, Kreuzungen erschaffen, die ich gar nicht wollte.
Es gab nur wenige Früchte, und besonders lecker waren sie auch nicht.

Jetzt sind meine Pflanzen soweit, dass sich die ersten kleinen Tomaten zeigen, noch klein, aber es besteht die Chance dass sie großer werden :-)
Damit es auch passiert, kann man den Pflanzen etwas helfen. Es wird überflüssiges Blattwerk von der Pflanze entfernt. Viele kennen das Ausgeizen. Ausgeizen bedeutet, dass man die aus den Blattachseln wachsende junge Seitentriebe rausbricht. Ratsam ist es auch, die untersten Blätter zu entfernen. Sie würden frühzeitig sowieso gelb werden und von alleine Abfallen.

Dann gibt es noch Krankheiten, die unsere Tomaten befallen können. Die häufigste ist die Kraut- und Braunfäule, auch Tomatenfäule genannt. Erst werden die Blätter braun, später auch die Tomaten selbst. Es ist eine Pilzkrankheit. Eine befallene Pflanze kann man nicht retten. Es ist aber möglich der Krankheit vorzubeugen. Die Tomaten mögen es unten nass, oben trocken. Es heißt, kein Wasser auf die Blätter. Ein überdachtes, seitlich offenes Tomatenhaus wäre ideal.

Es gibt noch einen Aspekt, der uns immer noch ein Strich durch die Rechnung machen kann: das Wetter. Damit die Tomaten groß und Süß werden, brauchen sie die Sonne. Darauf haben wir leider kein Einfluss, es bleibt zu hoffen, das der Sommer lang und sonnig wird. So wäre es möglich die Tomaten bis in den Herbst zu ernten.

Und noch was, habt ihr gewusst dass es auch mehrjährige Tomatensorten gibt?




17 Juni 2015

Ernte!

Es sind schon ein paar Wochen vergangen seit meinen letzten Bericht. Irgendwie fehlt mir die Zeit zum bloggen. Wenn ich Zeit habe, bin ich im Garten, es gibt halt immer was zu tun :-) Aber da ich eine fleißige Gärtnerin bin, ich bekomme auch eine Belohnung! Und was ist die schönste Belohnung für einen Hobbygärtner? Die üppige Ernte natürlich!  Seit Wochen haben wir mindestens alle zwei Tage einen frischen Salat. Rote Bete-Suppe und Sauerampfersuppe hatten wir auch schon.

Im Gewächshaus kann man schon die ersten Peperoni sehen.
Petersilie und Dill wachsen prächtig. Ausnahmsweise sehen auch die Zwiebeln wirklich gut aus. Sonst waren sie immer etwas mickrig.
Demnächst gibt es Zucchini.





Im Vorjahr habe ich zum ersten mal Kartoffeln und Dicke Bohnen als Mischkultur gehabt. Es hat super funktioniert. Somit habe ich in diesem Jahr doppelt so viele Kartoffeln und Dicke Bohnen gepflanzt. Zusammen stehen sie ausgezeichnet! In Kürze gibt es bei uns Dicke Bohnen mit Speck. Lecker!
Mein Hochbeet ist auch schon voll bepflanzt, und daneben steht schon das Nächste. Das wird gerade mit Kompost aufgefüllt. Ja, mein Garten entwickelt sich prächtig!



04 Mai 2015

Feuer

Mein Gartenjahr hat gar nicht so gut begonnen.
Ende März ist die Laube meines Gartennachbarn abgebrannt, und wäre es nicht so regnerisch an dem Tag, wäre schlimmstenfalls auch meine abgefackelt.
 
Leider hat mein Garten trotzdem Schäden davon getragen. Ein schöner Rhododendron, links im Bild,  ist zur Hälfte abgebrannt, die andere Hälfte ist noch grün. Ich hoffe, dass er sich wieder berappelt. Heute war sogar eine kleine, verkümmerte Blüte dran. Ich müsste ihn richtig zurückschneiden, aber ich weiß garnicht, wo ich anfangen soll.
Der Bambus hat auch was abgekriegt, so ca. zwei drittel der Halme sind vertrocknet. Da muss ich auch mit der Schere ran.
Der Flieder, in drei verschiedenen Farben: Verbrannt. Ich habe noch Hoffnung, dass er wieder austreibt.
Links im Bild ist ein Baumstamm zu sehen. Es ist ein sehr alte Eiche. Sie hat auch was abgekriegt. Eine Seite ist ganz schwarz und einige Äste sind tot.
Die Hitze war so stark, das der Blauregen, der mehrere Meter entfernt steht, an einer Seite ausgetrocknet ist, und die Regentonne, die an  der Ecke von meiner Laube steht zur Hälfte geschmolzen ist.
Jetzt, vier Wochen danach, habe ich immer noch nicht alles aufgeräumt. In der ersten zwei Wochen habe ich rein gar nichts gemacht, es hat noch sehr stark nach Asche gerochen. 
Feuer im Garten ist wirklich schlimm, für den Mensch und für das Tier. Mein schöner Igelhaufen ist nicht mehr da. Jetzt muss ich eine andere geeignete Stelle für die Igel suchen. Das Baumaterial habe ich bereits von einer netten Nachbarin bekommen. :-)

06 März 2015

Sind Stiefmütterchen spießig?


Früher hätte ich ganz bestimmt keine Stiefmütterchen in meine Blumenkästen gepflanzt. Ist doch nur was für Spießer! Demnach bin ich jetzt eine Spießerin geworden. Altersbedingt ist meine Spießigkeit aber nicht; mehr so rein zufällig ;-)

Ich war heute Blumen für den Balkon kaufen. Und eine wirklich große Wahl hat man in dieser Zeit nicht. Es ist noch nicht wirklich Frühling und es kann noch kurzfristig frieren. Was nimmt man dann? Meine Wahl ist auf die spießigen Stiefmütterchen, die nicht minder spießigen Primeln und die vielleicht etwas weniger spießigen Hornveilchen gefallen. Zusammen sind sie überhaupt nicht spießig und auch nicht ein Bisschen langweilig. Ich finde sie alle wunderschön frühlingshaft!

Oder vielleicht ist mein Blumenkasten dabei doch etwas altmodisch? Nein, altmodisch sagt man nicht, es ist Vintage!

28 Februar 2015

Beispiele MischkulturBeete

Es ist nicht möglich sich alle Möglichkeiten für gute Nachbarschaft in der Mischkultur zu merken. Mit Bildern ist es einfacher, oder?





22 Februar 2015

Mein Garten im Internet

Meine Website, die kleingaertnerin.de und mein Schrebergarten werden immer bekannter.
Neulich wurde mein Garten bei http://stadtlandflair.de/ gezeigt.
Ich habe einen Platz in der Rubrik "Unser Garten" bekommen.
Hier ist es nachzulesen: http://stadtlandflair.de/unser-garten/gosias-kleingartenparadies-in-bildern/.
Schön, was?

http://stadtlandflair.de/unser-garten/gosias-kleingartenparadies-in-bildern/

11 Februar 2015

Ich habe schon angefangen!

Meine Peperoni sind schon drin! Ja, ich habe sie vor wenigen Tagen ausgesät. Die eine Chili, die ich zum wiederholtem Mal zu überwintern versuche, sieht auch ganz gut aus. Wenn es klappt, wird es, kulinarisch gesehen, ein scharfer Sommer!
In diesem Jahr wird alle ganz anders, denn ich habe mein Hochbeet. Und im Laufe des Jahres kommt noch eins dazu.
Ich hoffe darauf, dass ich endlich all das anbauen kann, was in meinem lehmigen Boden bisher nicht funktioniert hat, wie Wurzelpetersilie, Karotten und Rote Bete. Ich wollte auch noch Erdbeeren dazu pflanzen, mittlerweile ich bin mir aber nicht ganz sicher ob es klappen würde. Da der Boden in einem Hochbeet ständig einsackt, muss nachgefüllt werden. So würden die Erdbeeren schnell unter die Erde kommen, oder? Mal sehen. Ich werde es auf jeden Fall versuchen.
In den nächsten Wochen werde ich Tomaten aussähen. Ich muss auch unbedingt noch einkaufen gehen. Ich will auf jeden Fall Dicke Bohnen haben. Im Vorjahr habe ich sie in Mischkultur mit Kartoffeln gehabt. Die Bohnen waren fantastisch!
Natürlich auch Buschbohnen und Spinat. Das ist mein Pflichtprogramm.
Wenn in den nächsten Wochen kein richtiger Winter zu uns kommt, dann werde ich im Gewächshaus beginnen. Spinat und Radieschen kann man schon Ende Februar, Anfang März aussähen. Dann sind sie fertig bevor meine Peperoni ausgepflanzt werden.
Da es im Vorjahr mit den Gurken im Freiland nicht geklappt hat, werde ich welche im Gewächshaus einpflanzen.
Ja, es ist nicht mehr lange hin bis zum Frühling! Endlich!

31 Dezember 2014

Frohes neues Jahr!

Ich wünsche einen guten Rutsch und ein frohes, gesundes neues Jahr 2015!

29 November 2014

Novembergarten

Seit Jahren hatten wir nicht so einen warmen November. Vor einer Woche war ich im Garten und habe diese Fotos gemacht. Der Winter kommt spät, ich hoffe aber auch, er bleibt nicht lange! :-)









25 August 2014

Ich habe ein Hochbeet!

Ich habe ein Hochbeet bekommen. Und nicht was fertiges aus dem Baumarkt ;-)
Sondern selbst gemacht, aus besten Materialien, sozusagen maßgeschneidert! Maße 180 x 120 x 80 cm.



Es wäre viel einfacher ein fertiges Hochbeet zu kaufen, aber das, was bezahlbar ist, würde nicht mal den Winter überstehen, und was vernünftig gebaut ist, kostet gleich ganz viel Geld. So haben wir uns für die Marke "Eigenbau" entschieden. Im Winter werde ich eine Bauanleitung auf die www.kleingaertnerin.de reinstellen. Und dann, im nächtem Jahr, wird noch ein Hochbeet gebaut :-)

In meinem Garten ist der Boden teilweise so lehmig, dass manche Gemüse überhaupt nicht wachsen wollen. Seit Jahren versuche ich es erfolgslos mit Roter Bete und Porree. Auf Möhren habe ich schon längst ganz verzichtet. Ich hoffe, im Hochbeet klappt es besser. Meine Erdbeeren will ich künftig auch im Hochbeet haben, damit ich wenigsten etwas ernten kann. Sonst waren die Mäuse und Vögel immer schneller als ich.
Bis dahin muss ich mein Hochbeet noch füllen. Ganz nach unten kommt grobes Holz, dann etwas feiner. Als nächste Schicht unreifer Kompost, Gartenabfälle, Laub. Ganz nach oben kommt feiner Kompost. Bis das Ding voll ist, wird es aber noch dauern!