25 November 2012

Social Media Sunday

Am 18. November hat in der Lüneburger Heide ein Treffen der besonderen Art stattgefunden: ein Social Media Sunday.
Die Firma Romberg, auf Gartenartikel für Hobbygärtner spezialisiert, hat 18 Hobbygärtner und Blogger aus ganz Deutschland zu einem Workshop eingeladen. Ich war auch dabei!

18 geladene Gäste, die Gastgeber und Organisatoren haben den ganzen Tag heftig und mit sehr viel sozialem Engagement über Themen wie Umwelt und Natur diskutiert.

Da ich in der Berichtserstattung nicht so geübt bin, verweise ich an dieser Stelle an die Leute von Gartenzwerg.tv, die mit der Kamera dabei waren:



Ich habe dort viele Menschen getroffen, denen genauso wie mir, die Natur am Herzen liegt.
Darf ich vorstellen?
Cactus Practice, Die Bauergartenfee, Gartenzwerg.tv, Meinwoody, Cactusblog, Urbangruen, Livona, Der kleine Horrorgarten, Mygreenhood, Green friday, Balkonliebe, Das grüne Netzwerk, Balkonrosen-Blog

Ich bin sicher, ich werde in Zukunft wieder mal was zu diesem Thema zu berichten haben, denn wir haben abgemacht weiter am Ball zu bleiben.
Die Welt braucht Idealisten, auch die, die sich Hobbygärtner nennen :-)

20 November 2012

Ich habe einen Baum gepflanzt

Hallo Leute!
Ich habe heute einen Baum gepflanzt und zwar mit Hilfe von http://www.iplantatree.org und http://www.easy2sync.de
Zu bewundern: rechte Spalte.

14 Oktober 2012

Es wird wieder kalt

Heute ist der erste Tag bei uns, wo die Temperatur am Tage unter der 10 Grad-Marke bleibt. Dazu nieselt es und bleibt wohl ziemlich ungemütlich. Glücklicherweise hat die Wettervorhersage für die kommende Woche angesagt, dass wir noch mal Temperaturen um 16 Grad bekommen sollen. Mal sehen ;-). Abwarten, Tee trinken. In den letzten Wochen war auf die Wetterprognosen kein Verlass. Es wird halt Herbst.
Im Garten habe ich momentan noch sehr viel zu tun. Wie in den vorigen Jahren habe ich wieder ganz viele Blumenzwiebeln gekauft. Mir passiert es immer wieder, dass ich, verzaubert von den schönen Blüten auf der Verpackung, mehr kaufe als ich im Garten Platz habe. Wenn alle Zwiebeln überlebt hätten, wäre mein Garten im Frühling ein Meer aus Tulpen und Osterglocken. Leider verschwinden viele von den Zwiebeln. Ich bin mir nicht ganz sicher welches Tier sie frisst, oder vielleicht verkümmern sie einfach durch den vielen Regen im Sommer. Keine Ahnung. Ich habe auch gehört, dass Fasane die Tulpenzwiebeln auf dem Speiseplan haben. Wenn es tatsächlich so ist, dann heißt es, Fasane haben gute Mägen, denn für uns sind Tulpenzwiebeln giftig.
Es ist schon interessant, z.B. Speisezwiebeln sind für Katzen und Hunde Gift, Schokolade auch.
Überhaupt, haben wir sehr viel Gift in unseren Gärten, selbt grüne Bohnen sind ungekocht giftig.
Glücklicherweise ist ein Kleingarten keine Hexenküche, gibt es viel leckeres und Gesundes.
Da es in diesem Sommer fast jeden Tag geregnet hat, haben sich die Nacktschnecken besonders gut entwickelt. Sie haben mir so gut wie alles weggefressen. Ich habe 12 Spitzkohlpflanzen gehabt, 11 davon haben die Schnecken gefressen. Die Erdbeeren auch, und sie waren selbst auf den Bohnen.
Jetzt ist gerade die Zeit, wo die kleinen Nachtschnecken aus den Eiern geschlüpft sind. Ich habe ganz viele gesehen. Es bedeutet, man sollte sich schon jetzt darum kümmern.
Die Beete, die abgeräumt sind, habe ich mit Rasenschnitt und Laub bedeckt. Es tut dem Boden und den Tieren gut.
Dort wo im nächsten Jahr der Kohl stehen soll, habe ich halbverrotteten Kompost ausgebracht.
Es ist sehr wichtig, dass der Boden nicht unbedeckt über den Winter steht. In den Blumenbeeten lasse ich einfach die obererdische Teile über den Winter und räume auch das Laub nicht weg. Erst im Frühling wird aufgeräumt.
Es müssen auch noch die Vogelhäuschen gesäubert werden, aus dem Teich alle abgestorbene Pflanzenteile rausgefischt werden, das Laub vom Rasen wegrechen usw.
Ich habe noch genug zu tun. :-)

03 September 2012

Der Hase

Der Hase hüpfte heute Abend vor meinem Balkon. Gegenüber hat sich der Nachbarskater auf Lauer gelegt und wollte den Hasen nicht vorbei lassen. Falls jemand denkt, ich würde auf dem Dorf wohnen, nix da, es ist mitten in der Stadt. Allerdings gibt es hier keine große Straße und viele Gärten und Grünflächen.

24 August 2012

Große Freude mit Kleingärten

Liebe Leser und Freunde, darf ich mein Buch vorstellen?
 

Wer hätte es gedacht. Vor über sechs Jahren habe ich mit dem Kleingarten Blog begonnen. Ich wollte nur etwas darüber schreiben, was in meinem Garten so passiert. Mal eine kurze Meldung, mal ein Gedanken der mich beschäftigt hat, und manchmal auch nur um ein Foto zu zeigen.
Nach den ganzen sechs Jahren habe ich für meine Arbeit eine besondere Belohnung bekommen: ein Buch.
Vor wenigen Wochen hat sich ein Verlag bei mir gemeldet und gefragt ob ich vielleicht Lust dazu hätte, ein Buch aus meinen Blog zu machen. Und hier ist es. Meine "Große Freude mit Kleingärten".
Das Buch ist erhältlich über Amazon, bloggingbooks.de, morebooks.de ua.
ISBN-978-3-8417-7067-7

Ich freue mich sehr, denn ich wollte schon immer mein eigenes Buch schreiben :-)

17 August 2012

Warum ist Kapuzinerkresse gut für den Garten?

Ich bekomme hin und wieder Mails von Lesern der Kleingaertnerin.de. Oft sind es Fragen zu Gartenarbeiten, manchmal Fotos, eine Anregung oder eine neue Information.
Letztens kam die Frage, warum ich schreibe, dass Kapuzinerkresse gut gegen Blattläuse ist. Die Leserin schrieb, dass die Blütenstile ihrer Kapuzinerkresse komplett von den Läusen bedeckt sind. Wie kann das gut sein?
In dem Fall ist die Antwort ganz einfach. Wenn die Kapuzinerkresse z. B. neben einer Rose wächst, die bekanntlich von Blattläusen geradezu geliebt wird, werden die Läuse auf die Kapuzinerkresse übergehen. Wir entfernen die befallenen Triebe und fertig. Die Kapuzinerkresse bekommt in wenigen Tagen neue Knospen und die Rose ist gerettet. Die Kapuzinerkresse leistet gute Dienste als "Köder"! Außerdem ist sie schön und man kann sie auch essen. Die frischen Blüten kann man zum dekorieren von Salaten verwenden und die nicht ausgereiften Samenkapseln als "Falsche Kapern" zubereiten.

Falsche Kapern aus Kapuzinerkresse

    Kapuzinnerkresse
  • Unausgereifte Samenkapseln der Kapuzinerkresse
  • Salz
  • Essig

Frisch gepflückte Kapseln in ein Glas geben, schichtweise mit Salz bestreuen und mit einigen Tropfen Wasser beträufeln, damit das Salz feucht wird. Etwas schütteln, kalt stellen und solange stehen lassen, bis die nächsten unausgereiften grünen Samenkapseln zur Verfügung stehen. Die neuen Kapseln dazugeben, wieder mit Salz bestreuen und schütteln. Wenn das Glas voll ist, noch eine Woche stehen lassen. Anschließend in ein Sieb schütten und mit klarem Wasser abspülen. Die "falschen" Kapern in ein Glas geben und bis zum Rand mit Essig füllen. Das Glas verschließen und kühl lagern.

24 Juli 2012

Magere Ernte

Die Ernte wird dieses Jahr nicht so besonders. Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. In den letzten Wochen hat es überdurchschnittlich viel Wasser von oben gegeben und unterdurchschnittlich wenig Sonne. Dem entsprechend fällt unsere Ernte aus. :-(
Die ersten Kartoffeln waren so mikrig, dass sie sich nur als Rosmarinkartoffeln eignen oder eventuell noch als Papas Arrugadas con Mojo. Für die Gerichte nimmt man die kleinen Kartoffeln. Die zweite Ernte war etwas besser aber lange nicht so gut wie im Vorjahr.
Bei den Bohnen sieht es bei mir etwas besser aus. Aber die Nachbarn haben nur Verluste gemeldet. Alles von Schnecken abgefressen! Ich denke, ich bin die einzige bei uns, die Bohnen erntet.
Beim Obst sieht es auch nicht so rosig aus. Kirschen gab es keine. Die drei, die ich mal gesehen habe, sind von alleine abgefallen.
Von den 20 Äpfeln hängen vielleicht  noch 5. Die Erdbeeren habe ich nur im grünen Zustand gesehen. Kaum haben sie die Farbe geändert, wurden sie von Vögeln oder anderen Dieben geholt. Selbst die Stachelbeeren habe ich kaum probiert. Andere waren schneller!
Es gibt aber Hoffnung. Meine Gurken! Ich habe heute die erste Ernte gehabt. Kleine, süße Gürkchen. Ich habe sie gleich ins Glas gepackt, gewürzt und mir Salzwasser übergossen. In zwei bis drei Tagen gibt es lecker Salzgurken.
Ein wenig Hoffnung habe ich auch in die Zucchinis gesetzt. Die ersten sind vergammelt, aber es gibt schon neue Blüten und wenige kleine Mini-Zucchinchen. Wenn es nicht wieder regnet, schaffen sie es vielleicht noch!

21 Juli 2012

Kleingärtnerin auf Facebook

Hallo Leute, ich habe fast vergessen; Die Kleingärtnerin ist seit kurzem auch über Facebook erreichbar: http://www.facebook.com/Kleingaertnerin

17 Juli 2012

Reisanbau für Kleingärtner

Ich denke, es ist die Zeit gekommen sich als Kleingärtner an die neuen klimatischen Bedingungen anzupassen. Mir ist dabei der  Reisanbau in den Sinn gekommen. Bei unseren Niederschlagsmengen in den letzten Wochen würde es doch locker klappen. Da wäre aber noch eine wichtige Frage zu klären? Fressen Nachtschnecken auch Reispflanzen? Wenn ja, würde ich dann vielleicht lieber mit Papyrus anfangen.
Mir ist natürlich klar, dass die Temperaturen noch nicht optimal sind, durchschnittlich 17 Grad, sind für den Reis oder Papyrus noch zu wenig. Der Klimawandel wird es aber schon hinkriegen.
Bis sich die Durchschnittstemperatur auf das erforderliche Niveau erhöht hat, haben wir Zeit um die Terassen für den Reisanbau zu bauen. Die Frage um die Nacktschnecken muss bis dahin auch geklärt werden.
Also liebe Kleingärtnerinnen und Kleingärtner, wir müssen auch umdenken. Wenn ich meine mickrigen, ca. 2 cm. Durchmesser kleinen Minikartoffeln sehe, oder die durch Schnecken zerfressenen Salate zum Kompost werfe, fällt es mir nicht besonders schwer an Alternativen zu denken.
Nur was sind die Alternativen? Ein Dach über dem Garten und künstliches Licht? Oder ist der Reisanbau unsere Perspektive?
Manchmal ist es wirklich nicht leicht ein Optimist zu bleiben. Besonders dann, wenn alles was nicht durch die Schnecken gefressen wird, durch den täglichen Regen kaputt geht.

08 Juli 2012

Wieder mal die Nacktschnecken

Heute hatten wir ein Gewitter bei uns. Morgen soll es  wieder regnen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es jeden Tag regnet. Prinzipiell ist es gar nicht schlecht, es muß nicht extra gegossen werden, wenn nicht die Nacktschnecken wären... Sie fühlen sich bei dem Wetter pudelwohl.
Genaugenommen haben die Spanischen Nacktschnecken hier bei uns nichts zu suchen. Sie sind doch Südländer! Was wollen sie bei uns im Norden? Den mickrigen Salat oder die paar Studentenblumen, die sie sich mit ganz vielen anderen Schnecken teilen müssen? Wenn es einem Zauber geben würde, würde ich alle Nacktschnecken in die tropischen Wälder von Vietnam oder Thailand wegzaubern. Dort herrscht ein wirklich ideales Klima für die Viecher.
Ich habe mal gelesen, dass Madeira eine Menge verschiedene Schneckenarten beheimatet. Ich war zwei Mal dort und habe kaum eine Schnecke gesehen. Vielleicht soll ich die aus meinem Garten nach Madeira exportieren? Ich glaube aber kaum, dass sich die Gärtner dort darüber freuen würden, die Schnecken sicherlich schon...

28 Juni 2012

Die Kleingärtnerin


 "Laura" Ausgabe Nr. 27 vom 27.06.2012.
Sowie es aussieht, trägt die ganze Schreiberei an der Kleingärtnerin   Früchte.
Die Kleingärtnerin hatte in diesem Jahr zum ersten Mal an einem Tag über 1600 Besucher. Ich war selbst überrascht. Von Jahr zum Jahr werden es mehr, die Zahl steigert sich pro Jahr um etwa 50% vergleichbar zum Vorjahr. Kurz gesagt, meine Website und mein Garten werden immer bekannter. Ich erhalte wöchentlich Mails von anderen Hobbygärtnern mit Fragen und Anregungen. Manchmal sind auch Fotos dabei.
Eines Tages im März habe ich eine Anfrage von dem Zeitschrift "Laura" erhalten, ob ich bereit wäre für einen Artikel über Hobbygärtner ein Interview zu geben...
Das ist doch mal was, oder?

27 Mai 2012

Spitzkohl

Ich habe in diesem Jahr wieder mal Spitzkohl gepflanzt. Der schmeckt so lecker! Da es bei uns vom Kohlweißling nur so wimmelt, ist es notwendig die Pflanzen zu schützen.
Ich pflanze meinen Kohl seit Jahren in einem kleinem Folientunnel. Nur anstatt der Folie wird ein Netz gespannt. Ich kann somit gut giessen, ohne jedes Mal das Netz abnehmen zu müssen. Und die Schmetterlinge kommen nicht ran.

Das es im Beet nicht langweilig wird, und um den Platz optimal zu nutzen, habe ich zwischen den Kohlpflanzen Lauch ausgepflanzt. Nur ab und zu muss ich das Netz abnehmen, wenn ich Unkraut jäten will.
Die Kohlarten darf man nicht an der selben Stelle wie im Vorjahr pflanzen (letztes Jahr hatte ich Brokkoli). Zusätzlich wird das Beet jedes Jahr um ein Stück verschoben.
Die Kartoffeln habe ich in diesem Jahr zusammen mit Spinat gepflanzt. Bis die Kartoffelpflanzen richtig groß werden, wird der Spinat schon geerntet.
In einem kleinem Garten muss man den Platz halt gut nutzen. 

09 Mai 2012

Es gibt viel zu tun!

Ich habe schon lange nichts geschrieben. Ich hatte keine Zeit. Jetzt im Frühling gibt es wirklich viel Arbeit. Aber glücklicherweise habe ich so ziemlich alles geschafft, was ich wollte.
Die Kartoffeln sind drin, die ersten Bohnen habe ich auch schon gelegt. Radieschen esse ich schon seit mehreren Tagen. Sind die lecker! Scharf und knackig. Außerdem hat die erste Paprika schon eine kleine Frucht dran. Diesmal sollen es violette Paprika werden. Ich hoffe, sie schmecken auch gut. Die Salate sind in ca. 3 Wochen soweit.
Die Blumen sehen auch sehr gut aus, allerding habe ich festgestellt, dass ich deutlich weniger Tulpen im Garten habe. Sind es Mäuse. die sie fressen, oder vielleicht die Fasane? Ich habe noch kein Tier beim Knabbern von Tulpenzwiebeln erwischt. Interessant ist, dass für uns Menschen eine Tulpenzwiebel giftig ist.
Auf dem Fenster in der Küche habe ich noch die Zinnien. Sie müssen noch etwas warten bis sie ausgepflanzt werden. Zusammen mit den Tagetes und Petunien.
Den Kampf gegen das Unkraut, konkret gegen Girsch, gebe ich auch nicht auf. Girsch soll lecker schmecken, habe ich gehört. Vielleicht sollte ich ihn zum Salat verarbeiten?
Ja, jetzt hat man im Garten sehr viel zu tun, aber als Belohnung kriegt man später schönes gesundes Gemüse und einen tollen Garten. Und hin und wieder einen besonders schönen Anblick, wie hier, die Apfelblüte.


24 März 2012

Titanenwurz in Kiel - sie blüht!


So sieht sie aus! Die Blüte ist am Donnerstag aufgegangen. Wie ich gehört habe, ging sie zuerst für sehr kurze Zeit ganz auf, und dann wieder etwas zu, wie auf dem Fotos. Die Blüte soll ein paar Tage offen bleiben und sie soll stinken um Insekten anzulocken. Ich habe aus ca. zwei Metern Entfernung nichts gerochen. Man muss wahrscheinlich die Nase richtig in den Kelch reinstecken um was zu riechen. Aber schön ist sie wirklich. :-)
Im Botanischen Garten wurden deswegen Sonderöffnungszeiten eingerichtet, damit möglichst viele Leute sie sehen können. Ich war gestern um 10 Uhr da, und war schon voll!


18 März 2012

Titanenwurz in Kiel

Hallo Leute, heute werde ich ausnahmsweise mal nicht über meinen Garten schreiben. Heute gibt es etwas wirklich extrem seltenes. Im Botanischen Garten in Kiel gibt es für kurze Zeit eine besondere Attraktion. Eine Titanenwurz, die größte Blüte der Welt, die gleichzeitig die meist stinkende Blüte der Erde ist. Es ist für die Zuschauer einer den unmöglichen Fälle, wo man trotz des Geruchs die Blüte bewundern will. Es liegt daran, dass die Blüte äußerst selten zu sehen ist. Seit Entdeckung im 19. Jahrundert in Indonesien, hat sie weltweit nur etwa 140 mal geblüht,  lt. Artikel in den Kieler Nachrichten vom 17.03.2012. Heute war ich dort, die Blüte ist noch geschlossen, wie auf den Fotos zu sehen. Es besteht eine Chance, dass sie sich in den nächsten zwei bis drei Tagen öffnet. Ich hoffe, ich werde es schaffen während der Blüte noch mal zum Botanischen Garten zu kommen. Ich werde dann weiter berichten.


25 Februar 2012

Ab in den Garten!

Gestern war ich zum ersten Mal in diesem Jahr im Garten. Es war relativ warm, ca. 10 Grad, etwas windig und teilweise Nieselregen. Klingt nicht besonders toll, aber ok. Ich habe angefangen aufzuräumen und habe leider auch schon sehr viele kleine Nacktschnecken gesehen. Alle nur sehr klein, bis 1 cm, aber wie immer gefräßig. Man soll so früh wie möglich dagegen vorgehen. Sobald sie größer werden und Eier legen, haben wir keine Chance mehr. Die ersten Krokusse und Schneeglöckchen blühen schon. Stauden wie die Lupinen und Taglilien kommen auch schon raus. Die Maulswürfe haben  an manchen Stellen den Rasen leicht demoliert, das finde ich aber nicht weiter schlimm, bis zum Frühling wird nichts mehr zu sehen sein.
Ich habe auch den Komposthaufen umgeschichtet und versucht die Nachbarsbrombeeren, die zu meinem Garten reinwachsen, zu schneiden. Ein kleines Stück Beet habe ich auch schon sauber gemacht. Das war auf jeden Fall schon mal ein guter Anfang. Am Dienstag soll es wieder gutes Wetter geben, dann mache ich weiter.

30 Januar 2012

Winter

Vor wenigen Tagen dachte ich noch, der Winter wäre schon vorbei. Aber nix da! Der Winter ist nun doch noch gekommen. Es ist richtig kalt geworden und etwas Schnee gibt es auch.
Ich hoffe, die Kälte wird den Nacktschnecken das Leben schwer machen. Da es in den letzten Wochen ziemlich warm war, immer zwischen 5 und 10 Grad, haben sich die Nacktschnecken auf der Oberfläche aufgehalten. Dann kam plötzlich die Kälte. Ich hoffe, die meisten haben es nicht geschafft sich zu verkriechen. Sonst haben wir wieder eine Nacktschneckenplage bei uns im Garten. Es gab Jahre, da gab es so viele Schnecken, dass keine Lupinen es geschafft haben zu blühen. Sie wurden komplett abgefressen.
So ein Winter, in dem es mal warm, mal wieder frostig ist, ist gut gegen Schädlinge wie die Nacktschnecken. Bei mildem Wetter kommen sie raus auf die Oberfläche  und wenn sie durch plötzlichen Kälteeinbruch überascht werden, schaffen viele es nicht mehr sich zu verstecken. Und wenn es wieder mal wärmer wird, kommen sie wieder raus. Mit jedem weiteren Kälteeinbruch sind es dann schon ein paar Nacktschnecken weniger. Wenn man überlegt, dass eine Nacktschnecke im Jahr ein paar Hundert Eier legt, und wenn nur 5% es schaffen eine Schnecke zu werden, wie viele Lupinenstauden fressen sie weg? Ich will gar nicht daran denken, ich hoffe, dass wir zwischen den kalten Tagen noch etwas warmes Wetter haben. Nachtschnecken ade!


09 Januar 2012

Mein Garten auf der Fensterbank

Ich weiss nicht, ob ich es schon erzählt habe, ich habe ein paar Orchideen auf der Fensterbank. Seit wenigen Tagen, nach zweijaehriger Pause, blüht die Cabria.
Ich habe noch zwei Phalaenopsis, eine Vanda und noch eine, deren Name ich nicht kenne. Habe ich auf Madeira gekauft.
Sie alle bekommen nur Regenwasser zum Gießen, und wirklich nur, wenn es anders nicht geht, abgekochtes Wasser. Sie werden auch nicht richtig gegossen sondern ins Wasser getaucht bis sie sich voll aufsaugen und dann abgetropft. Ansonsten nichts, nur im Sommer ein Tropfen Orchideendünger. Dafür blühen sie wunderschön! So ein Farbkleks macht schon Freude, besonders mitten im Winter.